Gábor Török:
Skulptur "Erwartung" (2013), Bronze

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Gábor Török:
Skulptur "Erwartung" (2013), Bronze

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Limitiert, 9 Exemplare | nummeriert | signiert | Bronze | patiniert | poliert | Skulptur: 31 x 10 x 10 cm (H/B/T) | Platte: 18 x 18 cm | Gewicht 4,5 kg

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Gábor Török: Skulptur "Erwartung" (2013), Bronze

Skulptur in feiner Bronze, patiniert und poliert. Von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Limitierte Auflage 9 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 31 x 10 x 10 cm (H/B/T), auf einer Bronzeplatte, Format 18 x 18 cm. Gewicht 4,5 kg.

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Geometrie in harmonischer Bewegung: Der Bildhauer Gábor Török ist ein wahrer Meister der Transformation. Seinen Skulpturen sieht man ihren Ursprung in linearen Grundkörpern zwar noch an, doch mit viel handwerklichem Geschick überführt er die ehemals statischen Strukturen in fließende Bewegungen und verleiht ihnen Eleganz und Dynamik.

Török, 1952 in Budapest geboren, lebt und arbeitet seit 2004 in Wiesbaden. Neben Ausstellungen in ganz Europa, aber auch in Asien und den USA, gestaltete er eine Vielzahl von Großplastiken für den öffentlichen Raum, u.a. in Berlin und Frankfurt.

Gábor Török, Kulturpreisträger der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft, gestaltet seine Werke mit einer eigenen Raumqualität, die sich aus dem Zusammenspiel von Innenraum und Außenraum der Plastik zusammensetzt. "Töröks Auffassung von Raum basiert auf einer dynamischen Idee, nach der es keinen ein für allemal festen Raum geben kann..." (ArtProfil 2002).

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Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.

Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.

Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.

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Seit dem Altertum verwendete Legierung von Kupfer mit anderen Metallen (vor allem mit Zinn). Ideales, Jahrtausende überdauerndes Metall für hochwertige Kunstgüsse.

Beim Bronzeguss setzt der Künstler in der Regel ein mehr als 5000 Jahre altes Verfahren ein, das Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Es ist das beste, aber auch das aufwändigste Verfahren zur Herstellung von Skulpturen.

ars mundi Video zum Bronzeguss:


Zuerst formt der Künstler ein Modell seiner Skulptur. Dieses wird in eine verflüssigte Silikon-Kautschukmasse eingebettet. Sobald das Material festgeworden ist, wird das Modell herausgeschnitten. In die so gewonnene Negativform wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten wird der Wachsabguss aus der Form genommen, mit Gusskanälen versehen und in eine Keramikmasse getaucht. Die Keramikmasse wird im Brennofen gehärtet, wobei das Wachs ausfließt (verlorene Form).
Nun hat man endlich die Negativform, in welche die ca. 1400° C heiße Bronzeschmelze gegossen wird. Nach dem Erkalten der Bronze wird die Keramikhülle zerschlagen und die Skulptur kommt zum Vorschein.
Jetzt werden die Gusskanäle entfernt, die Oberflächen vom Künstler selbst oder nach seinen Vorgaben von einem Spezialisten poliert und patiniert und nummeriert. So wird jeder Guss zum Original.

Für weniger hochwertige Bronzegüsse wird häufig das Sandbettverfahren verwendet, das in Oberflächenbeschaffenheit und Qualität jedoch nicht das aufwendigere Wachsausschmelzverfahren erreicht.

Weiterführende Links:
Sandguss

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