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Die Geheimnisse hinter der Mona Lisa

Die Geheimnisse hinter der Mona Lisa

04.05.23
ars mundi

Es ist zweifellos eines der bekanntesten Gemälde der Welt: Die Mona Lisa, auch bekannt als La Gioconda. Das Meisterwerk der Hochrenaissance wurde im frühen 16. Jahrhundert von dem italienischen Künstler Leonardo da Vinci geschaffen und hat seitdem unzählige Betrachter und Betrachterinnen in seinen Bann gezogen. Es zeigt ein Porträt einer Frau, die mit dem wohl bekanntesten Lächeln in die Welt blickt. Die Mona Lisa ist ein Symbol der Schönheit und wurde im Laufe der Geschichte zum Gegenstand vieler Spekulationen und Interpretationen.

Wer ist Mona Lisa?

Die Entstehungsgeschichte der Mona Lisa ist ein Rätsel, das bis heute nicht vollständig gelöst werden konnte. Es wird angenommen, dass Leonardo da Vinci das Gemälde im Zeitraum von 1503 bis 1506 malte, als er in Florenz lebte. Die Identität der dargestellten Person in Leonardo da Vincis weltberühmtem Gemälde ist jedoch bis heute nicht eindeutig geklärt. Es gibt zahlreiche Theorien und Vermutungen, wer die mysteriöse Frau mit dem geheimnisvollen Lächeln tatsächlich sein könnte.

Eine gängige Annahme ist, dass es sich bei der dargestellten Person um Lisa Gherardini handelt, die Ehefrau des Florentiner Kaufmanns und Freund von da Vinci Francesco del Giocondo. Auf Italienisch heißt das Gemälde daher auch "La Gioconda". Es gibt jedoch keine schriftlichen Aufzeichnungen, die belegen, dass Lisa Gherardini tatsächlich das Modell für das Gemälde war.

Eine weitere Theorie besagt, dass es sich bei der Mona Lisa um eine Geliebte Leonardos handeln könnte. Einige Forscher vermuten sogar, dass Leonardo da Vinci sich selbst als Frau porträtiert hat. Die Identität der Mona Lisa bleibt also geheim und wird wohl für immer ein Mysterium bleiben.

Was macht die Mona Lisa so besonders?

Ganz einfach: die innovative Maltechnik da Vincis. Er war bekannt für seine unkonventionelle Maltechnik und seine Fähigkeit, Licht und Schatten auf eine einzigartige Weise einzufangen. Bei der Entstehung der Mona Lisa wandte er einige Techniken an, die für seine Zeit ungewöhnlich waren und bis heute bewundert werden.

Die Sfumato-Technik

So malte er die Mona Lisa mit der sogenannten Sfumato-Technik. Das Wort "Sfumato" stammt aus dem Italienischen und bedeutet "neblig" oder "verschwommen". Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der Farben so aufgetragen werden, dass sie ineinander verschmelzen und scheinbar endlose Schattierungen erzeugen. Das Ergebnis ist ein Weichzeichner-Effekt, der den Gegenstand der Malerei in eine Art Nebel hüllt und ein besonders weiches, realistisches Aussehen erzeugt. Da Vinci verwendete diese Technik, um die Gesichtszüge der Mona Lisa besonders weich und natürlich erscheinen zu lassen.

Die Lasur-Technik

Eine weitere Technik, die da Vinci für seine Mona Lisa von Gebrauch machte, ist die Lasur-Technik. Diese Technik ermöglicht es, lebendige und subtile Farbtöne zu erzeugen, indem mehrere dünne Schichten Farbe in Schichten aufeinander aufgetragen werden, wobei jede Schicht nach dem Trocknen vorsichtig geschliffen wird. Das Resultat sind einzigartige Tiefen und eine besondere Lebendigkeit, die in der Malerei der damaligen Zeit nur selten zu finden war. Da Vincis Einsatz dieser Technik zeigt sich insbesondere in der Art, wie er die Haut der Mona Lisa gemalt hat – sie scheint fast lebendig zu sein.

Mona Lisa

Mona Lisa Gemälde: Das bekannteste Lächeln der Welt

Das berühmte Gemälde von Leonardo da Vinci ist weltweit bekannt – das ist besonders dem mysteriösen Lächeln der Mona Lisa zu verdanken. Viele Kunsthistoriker und Kunsthistorikerinnen haben versucht, die Bedeutung dieses Lächelns zu entschlüsseln, aber es bleibt wohl Geheimnis der Mona Lisa.

Einige Experten und Expertinnen deuten das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa als Ausdruck der Weisheit und der Tugendhaftigkeit, da es sowohl Zurückhaltung als auch Leidenschaftlichkeit widerspiegelt. Andere glauben, dass das Lächeln der Mona Lisa eine Art von Ironie oder Schelmerei darstellt. Einige Experten und Expertinnen haben sogar argumentiert, dass das Lächeln der Mona Lisa eine Art von mathematischem Rätsel ist, das da Vinci in das Gemälde eingebaut hat.

Es gibt sogar eine religiöse Deutung des Lächelns der Mona Lisa, da es auf die christliche Vorstellung von der Erlösung durch Gnade und Glauben verweist. Es könnte auch eine Anspielung auf die griechische Göttin der Liebe, Aphrodite, sein, die oft mit einem geheimnisvollen Lächeln dargestellt wird.

Was auch immer die wahre Bedeutung des Lächelns sein mag, es ist zweifellos eines der faszinierendsten Merkmale der Mona Lisa. Das Lächeln zieht den Betrachter in den Bann und lässt uns darüber spekulieren, was die Frau auf dem Bild denkt oder fühlt. Das Lächeln ist ein Beispiel für Kunst, die es schafft, eine unverwechselbare Atmosphäre zu schaffen und eine Geschichte zu erzählen, ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen.

Nicht nur das Lächeln der Mona Lisa wird vielfältig interpretiert

Die Ikonographie des Gemäldes ist vielfältig. Die Mona Lisa trägt eine rote Tunika und einen grünen Umhang mit Pelzbesatz, was einige Kunsthistoriker und Kunsthistorikerinnen auf Reichtum und ihre Zugehörigkeit zur Oberschicht deuten. Ihr Haar ist zurückgekämmt und von einem durchsichtigen Schleier bedeckt, was ihre Keuschheit symbolisieren könnte.

Ein weiteres Symbol auf dem Gemälde ist die Landschaft im Hintergrund, die als eine Kombination aus italienischer Landschaft und imaginären Elementen gesehen werden kann. Im Hintergrund befindet sich eine Brücke, die als Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde interpretiert werden kann.

Erik Bulatov: Bild 'La Gioconda'

Das Porträt der Mona Lisa hat bis heute eine erhebliche Wirkungsgeschichte und Rezeption erfahren

Seit ihrer Entstehung hat das Gemälde unzählige Kunstschaffende, Schriftsteller und Schriftstellerinnen sowie Filmmachende inspiriert und beeinflusst. Bereits im 16. Jahrhundert wurde das Gemälde von anderen Künstlern kopiert und interpretiert, darunter Albrecht Dürer und Raffael.

Die Mona Lisa erscheint zudem in vielen Karikaturen und satirischen Werken, wie zum Beispiel in der Wandmalerei "Mona Lisa Bazooka" von Banksy aus dem Jahr 2007/2008. In dieser Version trägt die Mona Lisa ein Headset und hält einem Raketenwerfer im typischen schwarz-weißen Schablonenstil des Künstlers. Aber auch der Surrealist Salvador Dalí verpasste der Mona Lisa im Jahr 1954 einen für Dalí typischen Schnurrbart und verwandelte so das Gemälde ein Dalí-Selbstporträt.

Nicht nur in der bildenden Kunst taucht die Mona Lisa auf

Auch in der Populärkultur hinterließ die Mona Lisa einen Eindruck. In zahlreichen Filmen und Musikvideos des 20. und 21. Jahrhundert wird sie oft als Symbol für Rätselhaftigkeit und Schönheit eingesetzt. Der Roman "Da Vinci Code" von Dan Brown, der im Jahr 2006 verfilmt wurde, hat das Interesse an der Mona Lisa in den letzten Jahren wiederbelebt und zu einem regelrechten Hype geführt.

Bis heute hat die Mona Lisa also nicht an Ruhm und Interesse verloren. Ganz im Gegenteil, es warten täglich Besucher und Besucherinnen des Louvre in Paris oft stundenlang in der Schlange, um einen Blick auf das berühmte Gemälde zu erhaschen.