Kleinplastiken / Miniaturen

Kleinplastiken und Miniaturen haben in der Kunst eine lange Tradition. Die ältesten bekannten, von Menschen in der Steinzeit geschaffenen Skulpturen sind nur wenige Zentimeter groß. Auch heute noch ist die Bildhauerei im Miniaturformat eine eigenständige Disziplin.

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Kleinplastiken / Miniaturen

Kleinplastik und Miniaturen: Kleine Kunstwerke ganz groß

Wenn die Rede von Skulpturen, Plastiken oder Statuen ist, wird man im ersten Moment an größere, wenn nicht gar raumgreifende Objekte denken. Doch eigentlich hat die Bildhauerei ihren Ursprung in den kleineren Formaten. Die ältesten bekannten Kunstobjekte sind nur wenige Zentimeter groß. Zum Beispiel misst die berühmte, ca. 30.000 Jahre alte Mini Skulptur "Venus von Willendorf" lediglich 11 Zentimeter. Auch die "Venus vom Hohle Fels" aus Mammut-Elfenbein, die auf der schwäbischen Alb gefunden wurde und auf ein Alter von 35.000 bis 40.000 Jahren geschätzt wird, ist nur sechs Zentimeter groß. Auch wenn im weiteren Verlauf der Menschheits- und Kunstgeschichte die Skulpturen und Plastiken immer größer wurden, behaupteten sich kleinere Objekte im Kunsthandwerk. So waren bei den alten Griechen kleine Figuren als Grabbeilagen weit verbreitet, auch Kelten und Germanen schufen handliche Skulpturen aus Bronze und Gold. In der Renaissance und dem Rokoko gehörten die fein gearbeiteten Figuren in den gehobenen Schichten zu jedem Interieur, und auch heute noch ist die Kleinplastik eine selbständige künstlerische Disziplin. Es gibt sogar eigene Verbände und Gesellschaften, die sich ausschließlich der Kunst in kleinen Formaten widmen und Ausstellungen organisieren, zum Beispiel die 1931 gegründete "Miniature Painters, Sculptors & Gravers Society" in den USA oder die "Royal Miniature Society" in Großbritannien. Auch in Deutschland findet seit 1980 alle drei Jahre mit der "Triennale Kleinplastik" im schwäbischen Fellbach eine große Ausstellung zum Thema statt.

Charme und Charakteristika von kleinen Formaten

Eine objektive oder verbindliche Definition, was als Miniatur oder Kleinplastik bezeichnet werden darf, gibt es zwar nicht, doch eine häufig verwendete Definition besagt, dass ein Kunstwerk in die Handfläche passen muss oder dass es weniger als 100 Quadratzentimeter bedecken soll. Wichtiger als Zentimeterangaben sind bei den Kleinplastiken aber ohnehin andere Aspekte. Sie unterscheiden sich von vielen größeren Skulpturen vor allem dadurch, dass man sie mit einem einzigen Blick erfassen kann. Auch die filigrane handwerkliche Ausführung vieler Kleinplastiken übt eine ganz besondere Faszination aus. Kleine Skulpturen haben außerdem ganz praktische Vorteile, denn sie passen oft dorthin, wo größere Objekte keinen Platz hätten, zum Beispiel auf den Schreibtisch oder auf ein Regal. Außerdem kann man sich mit Miniaturen bzw. Reduktionen von berühmten Skulpturen diese Kunstwerke auch bei wenig Platz ins Wohnzimmer oder ins Büro holen.

Miniaturen und Kleinplastiken bei ars mundi

Eine kleine Skulptur oder kleine Statue ist ein Blickfang auf jedem Schreibtisch, Wohnzimmertisch oder auf einer Kommode. In unserem Kleinplastiken- und Miniaturen Shop haben wir für Sie eine vielfältige Auswahl an kleinen Objekten zusammengestellt - von Reduktionen berühmter Skulpturen und Motive bis zu eigenständigen Kunstwerken im Kleinstformat.