Renaissance

Die Epoche der Renaissance umfasst etwa den Zeitraum vom frühen 15. Jahrhundert bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Die Bildhauer in dieser Zeit orientierten sich an der Gestaltungsweise der Antike, griffen vermehrt weltliche Bildthemen auf und versuchten, ihre Modelle möglichst natürlich darzustellen.

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Renaissance

Die Renaissance Kunst – Neubeginn mit antiken Vorbildern

Die Epoche der Renaissance dauerte etwa vom frühen 15. Jahrhundert bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. In dieser Zeit grenzte sich die bildende Kunst deutlich vom Mittelalter ab und richtete sich sowohl in den Inhalten als auch in den Techniken neu aus. Doch dies taten die Renaissance Künstler nicht, indem sie eine völlig neue künstlerische Philosophie und Gestaltungsweise entwickelten. Vielmehr bestand die Neuausrichtung im Kern in einer Rückbesinnung auf vergangene Stilistiken, insbesondere der Antike, in der die Renaissance Epoche viele ihre Vorbilder fand. Typische Renaissance Merkmale waren unter anderem eine sehr naturalistische Formgebung sowie die zunehmend weltlichen Bildthemen. Aus dieser Zeit gingen zahlreiche Künstler hervor, die heute zu den wichtigsten der Kunstgeschichte gehören, zum Beispiel Raffael, Leonardo Da Vinci, Michelangelo Buonarroti oder Sandro Botticelli.

Neue Motive der Renaissance Bildhauerei

Wie bereits im Mittelalter waren auch noch viele Motive der Renaissance-Skulpturen biblischen Ursprungs, doch die Bildhauerei öffnete sich in dieser Epoche zunehmend auch anderen Themenfeldern. Die Renaissance Künstler erhielten ihre Aufträge wie in den vorhergehenden Jahrhunderten nicht mehr überwiegend vom Klerus, sondern mehr und mehr auch vom Staat und Privatleuten. Mit den neuen Geldgebern veränderten sich auch die Motive der Skulpturen. Ähnlich wie in der Antike rückten die Menschen wieder in den Mittelpunkt der Kunst. Die Renaissance-Bildhauerei wandte sich von den sehr schwermütigen und moralisierenden Bildthemen ab und konzentrierte sich vermehrt auf die weltlichen und positiveren Seiten des Lebens. Die Statuen zeigten nun neben Göttern auch einfache Menschen in ihrem Alltag sowie die Herrscher ihrer Zeit, zum Beispiel in Form von Reiterstandbildern.

Skulpturen in der Renaissance: Natürliche Formen in perfekter Ausführung

Auch bei der Gestaltung der Skulpturen orientierten sie die Bildhauer der Renaissance an den Werken aus der Antike, perfektionierten sie aber mithilfe moderner und ausgefeilter Techniken. Sie stellten ihre Figuren nicht mehr, wie oftmals in den Epochen davor, stilisiert oder idealisiert dar, sondern orientierten sich an der natürlichen Anatomie des Menschen. Die Bildhauer bildeten ihre Modelle in den Skulpturen bis in die kleinsten Details nach und achteten immer auf die korrekten und realistischen Größenverhältnisse. Die Perfektion in der Ausführung war auch darauf zurückzuführen, dass sich in der Renaissance die Skulptur als eigenständiges Kunstwerk etablieren konnte und nicht mehr, wie bis dahin weit verbreitet, lediglich als dekorativer Teil eines Bauwerkes verstanden wurde. So wurden viele freistehende Renaissance Plastiken in dieser Zeit für den öffentlichen Raum hergestellt.

Renaissance Kunst bei ars mundi kaufen

Die Skulpturen der Renaissance faszinieren durch ihre realistische Ausführung und die Nähe zur Antike, ohne diese zu kopieren. Viele bekannte Motive der Kunstgeschichte entstammen der Renaissance, einige davon können Sie bei ars mundi als hochwertige Repliken kaufen. Unter anderem finden Sie bei uns das ikonische Werk "Schema delle Proporzioni" von Leonardo da Vinci, viele Werke von Michelangelo Buonarroti, darunter seine weltberühmte "Pietà", deren Original aus Marmor im Petersdom in Rom zu sehen ist, außerdem Lorenzo Ghibertis Wandrelief "Abraham und Isaak: Die Opferung Isaaks", dessen Original aus dem Baptisterium San Giovanni in Florenz stammt, sowie Giovanni da Bolognas Skulptur "Venus nach dem Bade".