Fotografien

Die Fotokunst wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts zur bildenden Kunst gezählt wie Malerei und Bildhauerei auch. In der Kunst Fotografie geht es nicht vornehmlich darum, die Realität abzubilden, sondern mithilfe der Technik eine neue Wirklichkeit zu erschaffen.

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Fotografien

Fotokunst – Kamera statt Pinsel und Leinwand

Die Erfindung der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts sorgte nicht nur für grundlegende Veränderungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch in der Kunst. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Fotografie von der künstlerischen Avantgarde in vielen Ländern als Ausdrucksmittel entdeckt und in nur wenigen Jahrzehnten konnte sie sich zu einer zentralen Disziplin der bildenden Kunst entwickeln. In der Kunst Fotografie bildeten sich verschiedene Genres heraus, zum Beispiel Porträt, Architektur, Akt, Natur und Landschaften sowie experimentelle Fotografie. Verschiedene Werke aus diesen Rubriken finden Sie auch bei ars mundi, außerdem können Sie sowohl Schwarz Weiß Fotografien kaufen als auch Fotokunst in Farbe.

Fotokunst – viel mehr als Abbilder der Realität

Die Kunst Fotografie hebt sich in vielerlei Hinsicht von anderen Formen der Fotografie ab. Hier steht nicht der dokumentarische Aspekt oder die Abbildung der Realität im Vordergrund wie zum Beispiel in der journalistischen Fotoarbeit. Stattdessen erschafft die Fotokunst eine eigene Wirklichkeit und bietet neue und individuelle Perspektiven auf die Motive. Ebenso wichtig sind aber die Aussagen und Botschaften, die mit den Werken der Fotokunst verbunden sind. Ein besonders häufiges Thema ist die Selbstreflexion des Mediums sowie die Frage nach den Möglichkeiten einer (objektiven) Abbildung der Realität. Solche Aspekte werden in der Fotokunst mit verschiedenen Mitteln diskutiert, zum Beispiel indem mit Sehgewohnheiten gebrochen wird, die Grenzen des Mediums ausgelotet werden oder in den Werken inszeniert, manipuliert und konstruiert wird. Manche Fotografinnen und Fotografen stellen aber auch nur die reine Ästhetik in den Mittelpunkt und lassen ihre Bilder Geschichten erzählen, Emotionen erzeugen oder eine bestimmte Atmosphäre erschaffen. Oftmals beginnt in der Fotokunst mit dem Drücken des Auslösers auch erst der künstlerische Prozess. Nach der Aufnahme werden die Fotos bearbeitet bzw. mit anderen Techniken kombiniert, zum Beispiel mit Malerei, Zeichnung oder Collagen. Vor allem die digitale Fotografie sowie die elektronische Bildbearbeitung eröffneten für viele Fotografinnen und Fotografen neue Möglichkeiten.

Schwarz Weiß Fotografien – Starker Ausdruck ganz ohne Farben

Innerhalb der Fotokunst haben sich die Schwarz Weiß Fotografien zu einem eigenständigen Subgenre entwickelt. Sie besitzen einen ganz speziellen Charakter und stellen auch für die Künstler eine besondere Herausforderung dar. Mit Schwarz Weiß Fotografien geht man zu den Ursprüngen der Fotografie zurück, als die Aufnahmen nur monochrom möglich waren. Da sämtliche Möglichkeiten entfallen, mit der Leuchtkraft und Vielfalt von Farben zu arbeiten, rücken hier andere Aspekte in den Fokus. Man kann mit den Kontrasten spielen, Licht und Schatten gewinnen an Bedeutung und vor allem wird die Aufmerksamkeit des Betrachters stärker auf das Motiv gelenkt. Ein schönes Schwarz Weiß Bild kann also auch ohne Farben über eine einzigartige Atmosphäre und einen individuellen Charme verfügen. Auch Schwarz Weiß Fotografien können Sie bei ars mundi kaufen.

Kunst und Fotografie – (k)ein Widerspruch?

Die Frage, ob es sich bei Fotografie um Kunst handele, sorgte über Jahrzehnte hinweg für kontroverse Diskussionen. Viele Kritiker stellten die Frage, worin bei der Fotografie der eigentliche Werkcharakter und die kreative Arbeit bestehe, denn Fotografen bildeten die Welt nur ab und erbrächten keine eigene Interpretationsleistung wie zum Beispiel die Maler. Außerdem stellte sich anfänglich noch die Frage, wie sich bei potenziell unendlich vielen möglichen Abzügen von einem Negativ bzw. Ausdrucken ein Original definieren ließe. Solche skeptischen Positionen verhinderten bis Mitte des 20. Jahrhunderts auch eine größere Präsenz von Kunst Fotografien in Museen und Sammlungen. Heutzutage spielen diese Argumente keine Rolle mehr und die Fotografie ist allgemein als künstlerisches Medium anerkannt. Die Fotokunst gehört zum Standard von Ausstellungshäusern, Galerien und Auktionen weltweit. Fotografen wie Helmut Newton, Peter Lindbergh, Cindy Sherman, Jeff Wall, Andreas Gursky, Barbara Klemm oder Anton Corbijn schufen berühmte Fotografien und genießen einen weltweit exzellenten Ruf. Rückblickend wird auch das Werk von Künstlerinnen und Künstlern wie Man Ray, László Moholy-Nagy oder Anna und Bernhard Blume als Pionierleistung der Fotokunst gewürdigt. Die Fotografie Kunst ist außerdem in den Sammlungen der größten Museen der Welt vertreten, zum Beispiel im MoMa, New York, im Whitney Museum of American Art, New York City, im Musée d’Orsay, Paris, im Museum Folkwang, Essen oder im Museum für Fotografie, Berlin. Auch bei ars mundi finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Fotografien und können ausgewählte Fotokunst kaufen.