August Macke:
Bild "Staudacherhaus in Tegernsee" (1910), Version goldfarben gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Staudacherhaus in Tegernsee" (1910), Version goldfarben gerahmt
August Macke:
Bild "Staudacherhaus in Tegernsee" (1910), Version goldfarben gerahmt

Kurzinfo

Limitiert, 980 Exemplare | nummeriertes Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | Künstlerfirnis | gerahmt | Format 73 x 70 cm (H/B)

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Bestell-Nr. IN-903459.R1

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Rahmenvariante
Bild "Staudacherhaus in Tegernsee" (1910), Version goldfarben gerahmt
August Macke: Bild "Staudacherhaus in Tegernsee" (1910),...

Detailbeschreibung

Bild "Staudacherhaus in Tegernsee" (1910), Version goldfarben gerahmt

Die Zeit zwischen November 1909 und November 1910 verbrachte August Macke am Tegernsee im "Staudacherhaus", das seine frisch angetraute Frau Elisabeth so beschrieb: "Das Haus war ein solides Bauernhaus, seit Generationen in der Familie, mit Tradition und Kultur erhalten. August konnte frei und ungehindert arbeiten, zumal Staudacher ihm eine alte leere Werkstatt als Atelier zur Verfügung stellte." Und so entstanden hier in einem Jahr fast 200 Werke.
Original: Öl auf Leinwand, 41,5 x 40 cm (H/B), Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr.

Die Originalvorlage wurde im aufwendigen Fine Art Giclée-Verfahren direkt auf eine Künstlerleinwand aus 100% Baumwolle aufgebracht, mit Künstlerfirnis versiegelt und auf einem Massivholzkeilrahmen aufgespannt. Limitierte Auflage 980 Exemplare mit rückseitig aufgebrachtem, nummeriertem Zertifikat. Gerahmt in goldfarbener Massivholzrahmung. Format 73 x 70 cm (H/B).

Porträt des Künstlers August Macke

Über August Macke

1887-1914

Strahlendes Gelb, leuchtendes Rot, kräftiges Blau: Die Intensität und einmalige Leuchtkraft der Farben sind typisch für das Werk von August Macke. In seinen Bildern zeigt Macke eine intakte Welt, bevorzugt Menschen. August Macke war als Mensch wie als Maler ganz vom rheinischen Frohsinn geprägt und ist vielleicht gerade deshalb heute einer der bekanntesten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts.

Macke war Mitglied der Künstlervereinigung "Blauer Reiter" und bedeutendster Vertreter des rheinischen Expressionismus. Er gilt als das größte deutsche Farbtalent seiner Generation. Aber auch mit seinen Zeichnungen, Skizzen und Entwürfen weist er sich als einer der Großen in der Kunst des 20. Jahrhunderts aus.

August Macke, am 3.1.1887 in Meschede geboren, begann sein Studium an der Kunstgewerbeschule und Akademie in Düsseldorf, brach es aber vorzeitig ab. Auf Reisen nach Frankreich, Italien und den Niederlanden studierte er nun vor allem die Impressionisten. Mit den Künstlern des "Blauen Reiters", die er seit 1911 kannte, stellte er einige Male aus und wirkte an dem gleichnamigen Almanach mit. Die finanzielle Sicherung war durch seinen Förderer Bernhard Koehler, ein Onkel seiner Frau Elisabeth, gesichert.

Macke hatte bereits seinen Stil von unverkennbarer Eigenständigkeit gefunden. Orientiert an Cézannes tektonischem Bildaufbau und Matisses Flächigkeit verband er den analytischen Kubismus mit der reinen Farbigkeit des Fauvismus. Die prismatischen Farben waren die Hauptelemente mit denen August Macke seine Malerei komponierte. Dabei bediente sich der Künstler der Farben wie der Musiker der Töne, Akkorde und Tonleitern von bunten Formen.

Seine Freundschaft zu Franz Marc ermöglichte bereits 1910 einen Aufenthalt am Tegernsee. Schon in den hier entstandenen Bildern zeigte sich Mackes Sensibilität für Lichteffekte. Gesteigert wird dies in den Aquarellen, die auf der berühmten Tunis-Reise, die er 1914 mit Paul Klee und Louis Moillet unternahm, entstanden. Formvereinfachung und die Leuchtkraft der Farben kennzeichnen diese Werkserie.

Auf der Kölner Sonderbund-Ausstellung von 1913, die Macke mit organisiert hatte, wurden erstmals die Werke der rheinischen Expressionisten, zu denen auch er gezählt wird, zusammen mit denen der europäischen Avantgarde ausgestellt.

Mit seiner Frau Elisabeth und seinem Sohn Walter lebte Macke seit 1913 in der Schweiz. Das Familienglück sollte nur kurz währen. Bereits zu Kriegsbeginn fiel August Macke bei Kämpfen bei Perthes-les-Hurlus in der Champagne am 26.9.1914. Sein Freund Franz Marc kommentierte: "Der gierige Krieg ist um einen Heldentod reicher, aber die deutsche Kunst um einen Helden ärmer geworden."

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