Kurzinfo
Original-Dietz-Replik | Made in Germany | Siebdruck auf Holzplatte | vergoldet | Ø Scheibe ca. 14,5 cm | gerahmt | Format 30 x 30 cm
Detailbeschreibung
Dietz-Replik "Die Goldscheibe von Moordorf" (ca. 1500-1300 v. Chr.), gerahmt
Die Goldscheibe von Moordorf gehört zu den bedeutendsten Goldfunden der norddeutschen Bronzezeit. Sie wurde 1910 beim Torfstechen im Moor bei Moordorf in Ostfriesland entdeckt und wird heute im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover aufbewahrt.
Die Scheibe besteht aus dünnem Goldblech, hat einen Durchmesser von etwa 14,5 Zentimetern und ist mit kunstvollen Punzierungen verziert. Kreisförmige Ornamente, Strahlenmotive und kleine Buckel zeugen von außergewöhnlicher handwerklicher Präzision. Archäologen datieren das Objekt in die Zeit zwischen etwa 1500 und 1300 v. Chr.
Die Bedeutung der Goldscheibe ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Aufgrund ihrer Gestaltung wird sie häufig mit dem bronzezeitlichen Sonnenkult in Verbindung gebracht. Wahrscheinlich diente sie nicht als Schmuckstück, sondern als kultisches oder repräsentatives Objekt. Vergleichbare Darstellungen sind vor allem aus Skandinavien und Norddeutschland bekannt und weisen auf enge kulturelle Verbindungen während der Bronzezeit hin.
Auch die Fundumstände geben bis heute Rätsel auf. Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich die Scheibe ursprünglich in einem Grabhügel befand und als wertvolle Grabbeigabe niedergelegt wurde. Eine Nutzung als Opfergabe wird ebenfalls diskutiert.
Original: Landesmuseum Hannover.
Original DIETZ-Replik, in 40 aufeinander abgestimmten Siebdruckschichten gefertigt, auf einer 8 mm starken Holzplatte gedruckt, mit 22 Karat Echtgold handvergoldet. Durchmesser der Goldscheibe wie beim Original ca. 14,5 cm. Gerahmt in goldfarbener Massivholzleiste. Format inkl. Rahmen 30 x 30 cm.
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Von Günter Dietz entwickeltes revolutionäres Verfahren für die authentische Wiedergabe von Bildern, wobei nicht die üblichen Druckfarben, sondern die gleichen Original-Farben verwendet werden, die auch der Künstler verwendete. Je nach Maltechnik des Künstlers sind bis zu 140 (!) verschiedene Farbaufträge erforderlich, um ein perfektes Abbild des Originals zu erzielen, das auch das "Relief" und die Pastosität des Farbaufbaus fühlbar wiedergibt.
Beispielhaft hier August Mackes "Paar am Gartentisch":

Ebenso wird immer das Material des Originalträgers verwendet, also Wiedergabe auf Leinwand, Papier, Holz, Kupfer, Pergament.
Das Ergebnis ist eine perfekte, rasterfreie Reproduktion, die dem Original in Aussagekraft und Wirkung ganz nahe kommt. Selbst Museumsfachleute können oft das Original nicht von der Replik unterscheiden. Daher muss ein besonderer Sicherheitsvermerk eingefügt werden, der nur unter Röntgenlicht sichtbar wird.
Die Auflage der meisten Dietz-Repliken ist limitiert, zumeist auf 950 Exemplare. Jede Leinwandreplik wird wie die Vorlage auf Keilrahmen gespannt, damit Sie die Leinwand bei Schwankungen der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit nachspannen können. Eine hochwertige Massivholzleiste rundet das Erscheinungsbild jeder Dietz-Replik ab.
Zahlreiche Meisterwerke der Malerei, von Rembrandt, Caspar David Friedrich, Claude Monet, Gustav Klimt u.v.a. hat die Dietz Offizin nachgeschaffen. Berühmte Künstler der Moderne wie Pablo Picasso Salvador Dalí, Max Ernst, Friedensreich Hundertwasser, Joan Miró, Marc Chagall haben das von Günter Dietz entwickelte Verfahren benutzt, um Repliken von ihren Werken herstellen zu lassen.
Pressestimmen:
"Das System Dietz ermöglicht Abbilder, die wie Originale sind. Was die Elektronik mit der Erfindung von Hi-Fi und Stereo für die Musikwiedergabe geleistet hat – hier hat es die grafische Technik für die bildende Kunst nachgeholt." (Die Zeit)
"Theoretisch kein Unterschied zischen dem Original und der Replik von Dietz. Sie sollten nicht Reproduktionen, sondern Faksimiles heißen." (Newsweek)
"Für Kunstdrucker in aller Welt blieb bis heute unerfüllbar, was Dietz als einziger mit Hilfe der Drucktechnik fertigbringt: Die vollkommene Nachbildung von Mal-Werken." (Der Spiegel)
Die originalgetreue Wiederholung eines Kunstwerkes in gleicher Größe und bestmöglicher Material- und Farbgleichheit.
Die Form wird in der Regel direkt vom Original abgenommen, so dass das Replikat auch die feinsten Einzelheiten wiedergibt. Nach der Herstellung des Replikates nach dem am besten geeigneten Verfahren wird die Oberfläche entsprechend dem Original poliert, patiniert, vergoldet oder bemalt.
Ein Replikat von ars mundi ist ein erkennbares Abbild des Originals.
Ein vollplastisches Werk der Bildhauerkunst aus Holz, Stein, Elfenbein, Bronze oder anderen Metallen.
Während die Skulpturen aus Holz, Elfenbein oder Stein direkt aus dem Materialblock herausgearbeitet werden müssen, muss beim Bronzeguss zunächst ein Werkmodell, meist aus Ton oder anderen leicht formbaren Materialien geschaffen werden.
Blütezeit der Skulptur war nach der griechischen und römischen Antike die Renaissance. Der Impressionismus verlieh der Bildhauerkunst neue Impulse. Auch zeitgenössische Künstler wie Jörg Immendorff, Andora, Markus Lüpertz haben die Bildhauerkunst mit bedeutenden Skulpturen bereichert.