Bild "Springende Katze" (Unikat)
Bild "Springende Katze" (Unikat)
Kurzinfo
Unikat | Graphit | gerahmt | Format 39 x 47 cm
Detailbeschreibung
Bild "Springende Katze" (Unikat)
Graphit. Mit Nachlass-Bestätigung. Motivgröße/Blattformat 33,2 x 41,4 cm. Format im Rahmen 39 x 47 cm.
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Etha Richter
Etha Richter wurde 1883 in Dresden geboren und starb dort 1977. Sie war Bildhauerin, Zeichnerin und Malerin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Tierplastiken.
Da Frauen zu dieser Zeit nicht an der Dresdner Kunstakademie studieren durften, besuchte Richter drei Jahre lang als erste weibliche Hörerin die Tierärztliche Hochschule Dresden. Dort beschäftigte sie sich mit Anatomie und Tierbeobachtung. Zusätzlich erhielt sie privaten Bildhauerunterricht bei Robert Diez.
Ab 1903 wurden ihre Arbeiten vom sächsischen Staat angekauft. Richter fertigte vor allem Plastiken von Tieren wie Affen, Hunden, Katzen und Raubtieren an. In den 1920er-Jahren unterrichtete sie Zeichnen an der Kunstschule „Der Weg“ in Dresden.
1927 heiratete sie den Veterinär und Tieranatomen Hans Richter. Von 1934 bis 1940 lebte sie mit ihm in Ankara und unterrichtete dort Tierzeichnen. Nach ihrer Rückkehr nach Dresden arbeitete sie weiterhin als Künstlerin und Lehrerin. Bei der Zerstörung Dresdens 1945 verlor sie etwa 500 Arbeiten.
Etha Richter starb 1977 in Dresden. Sie gilt als eine der bedeutenden deutschen Tierbildhauerinnen des 20. Jahrhunderts.
Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).
Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.