Bild "Ophelia" (um 1900), Version schwarz-goldfarben gerahmt
Bild "Ophelia" (um 1900), Version schwarz-goldfarben gerahmt
Kurzinfo
ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 980 Exemplare | nummeriert | Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format ca. 36 x 66 cm (H/B)
Detailbeschreibung
Bild "Ophelia" (um 1900), Version schwarz-goldfarben gerahmt
Friedrich Heyser (1857-1921) galt bisher nicht als einer der bekanntesten Künstler des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Dies änderte sich allerdings im Oktober 2025, als Taylor Swift in ihrem Musikvideo "The Fate of Ophelia" eine Szene aus seinem Ophelia-Gemälde als "lebendes Bild" nachstellte. Dank der Schenkung F. W. Neess besitzt das Museum Wiesbaden die eindrucksvolle Darstellung der auf dem Wasser treibenden Ophelia von Friedrich Heyser. Das Motiv ist von William Shakespeares Hamlet inspiriert.
Original: um 1900, Öl auf Leinwand, 90,5 x 181,5 cm, Museum Wiesbaden.
Edition im Fine Art Giclée-Verfahren direkt auf Künstlerleinwand übertragen und auf Keilrahmen gespannt. Limitierte Auflage 980 Exemplare, nummeriert, mit Zertifikat. Gerahmt in handgearbeiteter, schwarz-goldfarbener Massivholzleiste. Format ca. 36 x 66 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition.
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Friedrich Heyser
1857-1921
Friedrich Heyser galt bisher nicht als einer der bekanntesten Künstler des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Dies änderte sich allerdings im Oktober 2025, als Taylor Swift in ihrem Musikvideo "The Fate of Ophelia" eine Szene aus seinem Ophelia-Gemälde als "lebendes Bild" nachstellte.
Heyser studierte von 1880 bis 1883 an der Königlichen Kunstakademie in Dresden bei Leon Pohle und Paul Mohn. Anschließend folgte ein Studium von 1883 bis 1885 bei Ferdinand Keller in Karlsruhe. 1890 war Heyser zu einem kurzen Studienaufenthalt an der Académie Julian in Paris. Zudem war er Mitglied bei der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft sowie der um 1910 in Dresden entstandenen Künstlergruppe Grün-Weiß.
Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.
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Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".
Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.
Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.
Deutsche Bezeichnung für die Kunst zwischen 1890 und 1910. Der Name entstammt der ab 1896 in München erscheinenden Zeitschrift "Jugend". International wird die Stilrichtung auch als Art Nouveau (Frankreich), Modern Style (England) oder Sezessionsstil (Österreich) bezeichnet.
Der Jugendstil eroberte ganz Europa und es entstanden unzählige Objekte, deren Spektrum von der Malerei, dem Kunstgewerbe bis zur Architektur reicht. Eine Forderung des Jugendstils war die künstlerische Formgebung von Alltagsgegenständen, d.h. Schönheit und Zweckmäßigkeit sollten miteinander verbunden werden. Die geforderte Einheit des Künstlerischen konnte nur durch individuell geprägte Formgestaltung erreicht werden, die den Jugendstil zu einer Vorstufe der Moderne werden ließen. Das wesentliche Merkmal des Jugendstils ist eine lineare, oft asymmetrische Ornamentik, deren Vorbilder vor allem in der Natur und Pflanzenwelt zu suchen sind.
Bedeutende Jugendstilzentren bildeten sich in München, Darmstadt, Brüssel, Paris und Nancy (Glaskunst von Emile Gallé). In Wien prägten Otto Wagner und J. Hoffmann die Architektur dieser Zeit. Gustav Klimt schuf Gemälde, die dem Geist des Jugendstils sinnliche Gestalt gaben.