Bild "Roses dans une coupe - Rosen in der Schale" (1882), gerahmt
Bild "Roses dans une coupe - Rosen in der Schale" (1882), gerahmt
Kurzinfo
Limitiert, 980 Exemplare | nummeriertes Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format ca. 54 x 68 cm (H/B)
Detailbeschreibung
Bild "Roses dans une coupe - Rosen in der Schale" (1882), gerahmt
Original: 1882, Öl auf Leinwand. Musée d'Orsay, Paris.
Edition im Fine Art Giclée-Verfahren direkt auf Künstlerleinwand übertragen und auf einen Keilrahmen gespannt. Limitierte Auflage 980 Exemplare. Mit rückseitig aufgebrachtem nummerierten Limitierungszertifikat. Gerahmt in goldfarbener Massivholzrahmung. Format ca. 54 x 68 cm (H/B).
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Henri Fantin-Latour
1836-1904
Henri Fantin-Latour lebte im Paris seiner Zeit gewissermaßen im Epizentrum der beginnenden Moderne und war mit vielen Schriftstellern und Malern befreundet, die von hier aus die Kunst revolutionieren sollten. Doch obwohl er regelmäßigen Umgang mit den Impressionisten pflegte (Manet, Degas und Whistler gehörten zu seinen Freunden), blieb er bei seinem an Gustave Courbet geschulten und dem Realismus verpflichteten Malstil.
Berühmtheit erlangte er durch seine Stillleben, die er in geradezu fotografischer Exaktheit ausführte und die auch von seinen gänzlich neue Ideen und Ansätze verfolgenden Malerkollegen hoch geschätzt wurden. Hinzu kommt eine Reihe von Gruppenporträts, in denen er seinen illustren Freundeskreis ins Bild setzte - allen voran die "Huldigung an Delacroix" von 1865 (das den verstorbenen Maler u. a. umgeben von Whistler, Manet, Baudelaire und Fantin-Latour selbst zeigt) und das 1870 entstandene "Atelier des Batignolles", das Manet und seinen Umkreis (u. a. Zola, Monet und Renoir) porträtiert.
Von großem Einfluss waren zudem seine Lithografien, in denen er sich mit der Musik seiner Zeit auseinandersetzte. Kunsthistorisch gelten sie heute als Brückenschlag vom Realismus zum späteren Symbolismus.
Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".
Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.
Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.
Eine von Frankreich ausgehende Strömung in der Malerei des 19. Jahrhunderts, als deren Initiator Gustave Courbet gelten kann.
In Deutschland begeisterten sich u.a. Wilhelm Leibl und Hans Thoma für diese Stilrichtung, die sich mit der Wirklichkeit kreativ auseinander setzte. Im 20. Jahrhundert gab es immer wieder realistische Tendenzen, wie z. B. den Nouveau Réalisme mit Künstlern wie Arman und Jean Tinguely und die Neue Sachlichkeit. Neue Formen des Realismus entstanden in den 1960er Jahren.
Den amerikanische Realismus begründete eine Gruppe von acht Künstlern der Ashcan School. Später stieß Edward Hopper dazu, der mit seinen typisch amerikanischen Motiven, mit Menschen in architektonischer oder landschaftlicher Umgebung in statischen, aktionslosen Situationen berühmt wurde.