Bild "Zügenschlucht bei Davos" (1925) (Unikat)
Bild "Zügenschlucht bei Davos" (1925) (Unikat)
Kurzinfo
Unikat | gestempelt | Kohle auf Papier | gerahmt | Format 63 x 76 cm
Detailbeschreibung
Bild "Zügenschlucht bei Davos" (1925) (Unikat)
Kohle auf Papier, 1925. Unten rechts mit Nachlassstempel. Motivgröße/Blattformat 43 x 56 cm. Format im Rahmen 63 x 76 cm wie Abbildung.
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Hermann Scherer
Hermann Scherer (1893-1927) war ein bedeutender Schweizer Maler, Bildhauer und Grafiker des Expressionismus. Als Mitglied der Künstlergruppe "Rot-Blau" prägte er die moderne Schweizer Kunst der 1920er-Jahre mit einer kraftvollen, ausdrucksstarken Bildsprache. Seine Werke zeichnen sich durch markante Formen, intensive Farben und dynamische Holzschnitte aus. Trotz seines frühen Todes im Alter von nur 34 Jahren hinterließ Scherer ein vielseitiges und einflussreiches Werk, das bis heute für seine emotionale Ausdruckskraft und künstlerische Eigenständigkeit geschätzt wird.
Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).
Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.