Bild "Fischerkähne auf dem Haff" (1913), gerahmt
Bild "Fischerkähne auf dem Haff" (1913), gerahmt
Kurzinfo
Reproduktion auf Papier | gerahmt | Passepartout | verglast | Format 77,6 x 84,1 cm (H/B)
Detailbeschreibung
Bild "Fischerkähne auf dem Haff" (1913), gerahmt
Ab Mitte 1910 schafft Karl Schmidt-Rottluff vermehrt Landschaften und Figurenbilder, die strukturiert durch grobe Umrisse Fläche gegen Fläche setzen, auf viele Details verzichten und sich auf wenige, oft komplementäre Farben beschränken. Schmidt-Rottluff malt im Künstlerort Nidden auf der Kurischen Nehrung mehrere Boots- und Hafenbilder sowie Seelandschaften.
Auf der Kurischen Nehrung drehte sich, neben einem aufblühenden Kurbetrieb, alles um die Fischerei. Das Gemälde "Fischerkähne auf dem Haff" umschreibt den großen Fischereibetrieb des Kurorts Nidden mit friedlich in der Küstenbucht liegenden Kähnen.
Original: 1913, Öl auf Leinwand, 88 x 101 cm, Folkwang Museum.
4-farbige Edition auf 200g FocusArt-Papier. Gerahmt in Massivholzleiste mit Passepartout, staubdicht verglast. Format 77,6 x 84,1 cm (H/B). © Museum Folkwang, Essen © VG-Bildkunst, Bonn 2022
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Karl Schmidt-Rottluff
1884-1976
Er liebte die Abgeschiedenheit der Natur, die Landschaften von Nord- und Ostsee, die zum Schaffensort und Motiv von Karl Schmidt-Rottluffs Werken wurden. Neben Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner war er Mitbegründer der 1905 entstandenen Künstlervereinigung "Die Brücke". Zeitgleich änderte er seinen Namen durch die Ergänzung seines Geburtsorts Rottluff.
Mit dem Umzug 1911 nach Berlin prägen futuristische, kubistische und afrikanische Einflüsse sein Werk. Der Künstler litt unter der Diffamierung seiner Kunst durch die Nationalsozialisten, die ihm 1936 ein Ausstellungsverbot aussprachen, auf das fünf Jahre später ein Malverbot folgt. Verzweifelt kehrt Schmidt-Rottluff in seine Heimatstadt zurück und nimmt Ende der 1940er Jahre eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin an, durch die er zur Arbeit an großformatigen Aquarellen findet, die charakteristisch für ihn wurden.