Gisela Krohn

Gisela Krohn, geboren am 17. Oktober 1966 in Köln, ist eine deutsche Malerin, die in Tutzing am Starnberger See und in Berlin lebt und arbeitet. Nach dem Fachabitur in Grafik und Design in Köln (1986) und einem einjährigen Studienaufenthalt in Québec, Kanada (1988-1989), absolvierte sie von 1991 bis 1995 eine Ausbildung zur Theatermalerin an der Deutschen Oper Berlin. Anschließend studierte sie von 1995 bis 2001 Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Werner Liebmann und Hanns Schimansky und schloss mit einem Diplom ab.

Gisela Krohns künstlerisches Werk konzentriert sich auf Landschaftsmalerei, insbesondere auf Motive wie Wälder, Alleen und großformatige Naturdarstellungen, die zwischen Abstraktion und Naturalismus angesiedelt sind. Sie betont die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur und reflektiert in ihren Arbeiten sowohl die Schönheit als auch die Gefährdung der natürlichen Umwelt. Ihre Maltechnik umfasst Öl auf Leinwand sowie Tusche und Aquarell auf Papier.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit initiierte und kuratiert Krohn seit 2018 das Ausstellungsprojekt "Wald.Wolf.Wildnis.", das sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur auseinandersetzt und den inneren Wert der Natur mit künstlerischen Mitteln hervorhebt.

Krohns Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert. Ihre Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.