Frank Suplie

Unter dem freien Himmel der Landschaft ins Wesen geschaut, so malt Frank Suplie. Wie alle Norddeutschen Realisten hat bei ihm das Motiv Vorrang, nie würde er etwas vernachlässigen. Er verwendet selten Grau oder Braun, verschmutzte Farben schon gar nicht; eher ist ein Pastellton vorherrschend, der dann, punktuell, hier und da, sich zu einem reinen Rot oder Gelb steigert. In dieser hellen Skala bewegt sich die Malerei des Frank Suplie - er beherrscht sie virtuos.

Frank Suplie (*1950) - Absolvent der Berliner Hochschule für Bildende Künste und Meisterschüler von Prof. Klaus Fußmann - fand seine Motive lange Zeit, indem er schlicht einen Blick aus dem Fenster seines Ateliers in einem alten Fabrikgebäude warf.

Zur Freiluftmalerei kam er 2005 durch eine Einladung, die er voller Skepsis annahm, denn Suplie arbeitet ausschließlich in der traditionellen Technik der Eitempera, bei der wasserverdünntes Eigelb als Bindemittel für die Farbpigmente eingesetzt wird. Es gelang. "Den historischen Hinweis, dass Pleinairmalerei nur seit der Erfindung der Tubenfarben zu bewältigen ist, habe ich widerlegt", berichtet er mit berechtigtem Stolz. Seither nimmt Suplie regelmäßig an den Treffen der "Norddeutschen Realisten" teil, die sich zur Pflege der Freiluftmalerei zusammengeschlossen haben. Das Ergebnis sind souverän komponierte Landschaftsbilder, die durch ihre Maltechnik und die damit erzielten warmen Pastelltöne hervorstechen.

Suplies Landschaftsimpressionen sind in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten.

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