Portrait der Künstlerin Caroline Weihrauch

Caroline Weihrauch

Caroline Weihrauch (*1961 in Hamburg) ist eine deutsche Malerin, die für ihre farbintensiven Blumenstillleben, Interieurs und Stadtszenen bekannt ist. Ihr künstlerisches Werk vereint florale Motive mit Architekturelementen, Landschaften sowie ornamentalen Details, wobei sie Einflüsse der Belle Époque, der Pop Art und des expressiven Realismus verarbeitet. Zu ihren bevorzugten Sujets zählen Pfingstrosen, prägnante Berliner Orte wie die Paris Bar sowie atmosphärische Innenräume, die sie mit malerischer Dichte und einem feinen Gespür für Farbklang inszeniert. Ihr Stil ist geprägt von einem dynamischen Pinselstrich und einem dichten Farbauftrag, durch den sich die Formen erst mit Distanz fügen - ein Prinzip, das an impressionistische und moderne Vorbilder wie Max Liebermann oder David Hockney erinnert.

Weihrauch studierte von 1983 bis 1988 Kunst- und Kulturwissenschaften an der Hochschule der Künste in Berlin und begann anschließend ein Studium der Malerei, unter anderem bei Andrzej Woron, Prof. Wolfgang Petrick und Prof. Hajo Diehl. 1994 wurde sie zur Meisterschülerin von Hajo Diehl ernannt. Seither hat sie ihre Werke national und international ausgestellt, unter anderem als erste deutsche Malerin auf der renommierten Chelsea Flower Show in London. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und institutionellen Sammlungen, darunter die Kunstsammlung der Deutschen Bank, die Sammlung der Deutschen Ausgleichsbank sowie in der Kunstsammlung der Landesregierung Tübingen. Heute lebt und arbeitet Caroline Weihrauch in Potsdam und Berlin.