Bild "Echo" (2026) (Original / Unikat), gerahmt Neu
Bild "Echo" (2026) (Original / Unikat), gerahmt Neu
Kurzinfo
Originalgemälde | signiert | Acryl auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format 144 x 104 cm (H/B)
Detailbeschreibung
Bild "Echo" (2026) (Original / Unikat), gerahmt
Echo: Eine Reflexion über Zeit und Beständigkeit
"Das Gemälde 'Echo' ist eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Zerbrechlichkeit unserer Existenz und der unaufhaltsamen Dynamik der Zeit. Es fungiert als eine visuelle Brücke zwischen zwei Zuständen: dem Wunsch, Momente festzuhalten, und der Realität eines sich ständig wandelnden, oft fragmentierten Lebens.
Im oberen Bereich des Werkes visualisiere ich das Bestreben, den unaufhaltsamen Fluss der Zeit anzuhalten - ein fast verzweifelter, aber dennoch menschlicher Versuch, Ordnung in das Chaos zu bringen. Dem gegenüber steht der untere Teil der Komposition: Hier verwandelt sich die Realität in ein komplexes Labyrinth aus Formen, Strukturen und zufälligen Bildern. Diese geometrische Strenge kontrastiert mit der Intimität der dargestellten Szenen.
Der Blick aus dem Fenster auf eine weite Landschaft ist dabei als ein 'Fenster zur Klarheit' zu verstehen - eine Erinnerung an eine Zeit der Ruhe und Beständigkeit. Im direkten Gegensatz dazu steht das intime, fast ritualisierte Auftragen von Lippenstift vor dem Spiegel. Diese Geste ist weit mehr als eine rein kosmetische Handlung: sie ist ein symbolischer Akt der Selbstbehauptung, ein heroischer Versuch, die Verbindung zur eigenen Identität und zur Normalität inmitten einer irrationalen, sich auflösenden Welt zu bewahren.
'Echo' ist letztlich ein Dialog der Generationen. Es stellt die Frage, was von uns bleibt, wenn die äußeren Strukturen bröckeln. In meinem Werk ist die Liebe die einzige Konstante - der einzige beständige Klang, der in der Stille nachhallt, selbst wenn alles andere zu verblassen droht. Durch die bewusste Kombination von figurativer Darstellung und abstrakten Elementen lade ich den Betrachter ein, über die eigene Vergänglichkeit und die bewahrende Kraft der Emotionen nachzudenken." (Marina Krasnitskaya)
Originalgemälde 2026, handsigniert. Acryl auf Leinwand, auf Keilrahmen gespannt. Keilrahmenformat 140 x 100 cm (H/B). Gerahmt in silberfarbener Massivholzleiste mit Schattenfuge. Format 144 x 104 cm (H/B).
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Marina Krasnitskaya
"Malerei ist kein Hobby, kein Beruf oder Leidenschaft. Sie ist mein Doppelgänger, mein Gewissen, mein zweites Ich", sagt Malerin Marina Krasnitskaya über die tägliche Auseinandersetzung mit ihren Ideen und künstlerischen Visionen.
Liebe, Sehnsucht, Hoffnung: Marina Krasnitskaya macht die großen Gefühle zum Thema ihrer Bilder. Die russischstämmige Malerin, die seit 1994 in Deutschland lebt, lässt die Emotionen meist in Frauenfiguren oder in abstrakten Abbildungen Gestalt annehmen. In der Darstellung verbindet sie Elemente der Volkskunst ihrer Heimat mit der ihr eigenen Formensprache.
"Picasso sagte, dass das Werk, das man male, eine Art sei, Tagebuch zu führen. Genau so ist es bei mir: Jedes meiner Werke ist wie das Festhalten von Momenten voller Emotionen und Gefühle. Jedes Gemälde ist zutiefst persönlich, jedes ist 'Ich' - in ganz verschiedenen Formen und Farben."
Neben ihrer Arbeit als Grafikerin und Webdesignerin pflegt Marina Krasnitskaya in ihren Malereien die klare, russische Formensprache und die Volkskultur und entwickelt sie weiter. Die kubistisch bis phantastisch umgesetzten Motive erinnern auch wegen ihrer Farbigkeit an berühmte Künstler des Landes wie Malewitsch oder Chagall. Krasnitskayas von einer traumhaften Aura umgebenen Gemälde setzen der russischen Märchenkultur und -symbolik ein zeitgenössisches Denkmal.
Ein Unikat oder ein Original ist ein Kunstwerk, das vom Künstler persönlich geschaffen wurde. Es existiert nur einmal aufgrund der Art der Herstellung (Ölgemälde, Aquarell, Zeichnung, Skulptur aus verlorener Form etc.).
Neben den klassischen Unikaten existieren auch die sogenannten "seriellen Unikate". Sie werden je Serie mit gleichem Motiv und in gleicher Farbe und Technik von der Hand des Künstlers ausgeführt. Die seriellen Unikate haben ihre Wurzeln in der "seriellen Kunst“, einer Gattung der modernen Kunst, die durch Reihen, Wiederholungen und Variationen desselben Gegenstandes, Themas bzw. durch ein System von konstanten und variablen Elementen oder Prinzipien eine ästhetische Wirkung erzeugen will.
Als historischer Ausgangspunkt gilt das Werk "Les Meules“ von Claude Monet (1890/1891), in denen zum ersten Mal eine über die bloße Werkgruppe herausgehende Serie geschaffen wurde. Künstler, die serielle Kunst geschaffen haben, sind u. a. Claude Monet, Piet Mondrian und vor allem Gerhard Richter.