Max Pechstein:
Bild "Morgen am Mühlengraben, Leba" (1935), gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Morgen am Mühlengraben, Leba" (1935), gerahmt
Max Pechstein:
Bild "Morgen am Mühlengraben, Leba" (1935), gerahmt

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 199 Exemplare | nummeriert | Reproduktion, Giclée auf Bütten | gerahmt | Passepartout | verglast | Format ca. 47 x 52 cm (H/B)

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Rahmenvariante
Bild "Morgen am Mühlengraben, Leba" (1935), gerahmt
Max Pechstein: Bild "Morgen am Mühlengraben, Leba" (1935)...

Detailbeschreibung

Bild "Morgen am Mühlengraben, Leba" (1935), gerahmt

Pechstein fand in Leba einen "Fleck Erde (...), der nicht von Malern, Touristen und Badegästen überlaufen war" und wo er in großer Regelmäßigkeit seine Sommer verbrachte. Doch 1935 ist Pechstein in großer finanzieller Bedrängnis; sein Aufenthalt in Leba ist nicht allein "Sommerfrische". Insofern mag das Motiv des neuen, leuchtenden Morgens auch eines der Hoffnung sein.
Original: Aquarell auf Papier. Christie´s Images, © 2017 Pechstein Hamburg /Tökendorf.

Hochwertige Reproduktion im Fine Art Giclée-Verfahren auf schwerem Hahnemühle-Bütten. Gerahmt in handgearbeiteter Massivholzrahmung mit Passepartout, verglast. Limitierte Auflage 199 Exemplare, rückseitig nummeriert. Format ca. 47 x 52 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition.

Porträt des Künstlers Max Pechstein

Über Max Pechstein

1881-1955

Max Pechstein gilt heute wie damals als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus. Er stieß im Frühling 1906 zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Künstlergruppe "Die Brücke". Im Bereich der Grafik entstand neben der Malerei ein Werk mit über 850 Holzschnitten, Lithografien und Radierungen.

Was für Paul Gauguin Tahiti, das war für Max Pechstein die Ostseeküste: Ein Paradies, in dem er zur Ruhe, vor allem aber zu großer Inspiration fand. Seit 1909 reiste er mehrmals nach Nidden an der Kurischen Nehrung, wo mehr als ein Vierteljahrhundert zuvor schon Lovis Corinth als junger Kunststudent gearbeitet hatte. Als die Versailler Verträge die Kurische Nehrung jedoch 1920 unter alliierte Verwaltung stellten, war der Weg dorthin versperrt. Pechstein musste sich eigenen Worten zufolge "erneut auf die Suche nach einem Fleck Erde begeben, der nicht von Malern, Touristen und Badegästen überlaufen war". Er fand ihn in Leba, wo er von nun an in großer Regelmäßigkeit seine Sommer verbrachte.

"Über zwanzig Jahre lang fuhr Max Pechstein jeden Sommer an die Ostseeküste, erst an die Kurische Nehrung, dann nach Pommern, was ihn natürlich eng mit unserem Haus verbindet. Als er sich hier 1921 - noch mit seiner ersten Frau - einmietete, ahnte er nicht, wie verbunden er sich dem kleinen Hafenstädtchen Leba bald fühlen sollte, denn er verliebte sich in Marta Möller, die Tochter seines Gastwirtes. Die Pfeife im Mundwinkel, braun gebrannt und den Anker tätowiert, begleiteten den passionierten Angler Pechstein die ursprüngliche Natur mit ihren Strandseen und die Fischkutter im Hafen bis an sein Lebensende, selbst dann, als er und seine Frau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr nach Pommern fahren konnten." (Dr. Birte Frenssen, Stellvertretende Direktorin am Pommerschen Landesmuseum Greifswald)

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