Paul Gauguin:
Bild "Contes Barbares - Barbarische Erzählung" (1902), gerahmt
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Bild "Contes Barbares - Barbarische Erzählung" (1902), gerahmt
Paul Gauguin:
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Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 499 Exemplare | nummeriert | Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | Keilrahmen | Echtholzrahmung | Format 79 x 56 cm

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Bild "Contes Barbares - Barbarische Erzählung" (1902), gerahmt
Paul Gauguin: Bild "Contes Barbares - Barbarische Erzählu...

Detailbeschreibung

Bild "Contes Barbares - Barbarische Erzählung" (1902), gerahmt

Fast hätte Folkwang-Gründer Karl Ernst Osthaus 1904 auf den Kauf dieses Meisterwerkes verzichtet, denn die Preise für Gauguin zogen augenblicklich an, als die Kunde vom Tod des Malers nach Europa drang. Als es entstand, war das polynesische Paradies dem Maler längst zur Hölle geworden: Mittellos, schwer erkrankt und von Haft bedroht schuf er Werke von kaum verschlüsselter, existenzieller Wucht. Die "Contes Barbares" thematisieren mit Symbolen wie Opfergabe und Lilie Tod und Vergänglichkeit - und sie tun es im Porträt: Den jungen, vitalen Polynesierinnen gesellt Gauguin seinen Jahre zuvor verstorbenen Freund Jacob Meyer de Haan hinzu.
Original Öl auf Leinwand, Museum Folkwang, Essen.

Fine Art Giclée auf Künstlerleinwand, auf Keilrahmen aufgezogen. Limitierte Auflage 499 nummerierte Exemplare, mit Zertifikat. Gerahmt in handgearbeiteter Echtholzrahmung. Format 79 x 56 cm. Exklusiv bei ars mundi.

Porträt des Künstlers Paul Gauguin

Über Paul Gauguin

1848-1903

Paul Gauguin war Maler, Bildhauer, Keramiker und Grafiker. Er leistete einen grundlegenden Beitrag zur Kunst des 20. Jahrhunderts, indem er Form und Farbe als Ausdruckswerte entwickelte.

Erst 1872 fand der Pariser Börsenmakler Paul Gauguin, der am 7.6.1848 hier geboren wurde, durch Claude-Emile Schuffenecker den Zugang zur Malerei. Er begann die Arbeiten der Impressionisten zu sammeln und studierte an der Akademie Colarossi Malerei. Er lernte Pissarro und Cézanne kennen, arbeitete mit ihnen und stellte mit den Impressionisten aus. In Pont-Aven traf er auf Bernard, in Paris auf Degas und die Brüder van Gogh.

1890 beschloss Gauguin auszuwandern, verkaufte seine Bilder und schiffte sich am 4.4.1891 nach Tahiti ein. Jedoch zwangen ihn Krankheit und Verarmung 1893 noch einmal nach Paris zurückzukehren.

1895 verabschiedete sich der Vater von seinen fünf Kindern und seiner Frau, einer Dänin, die er bereits 1873 geheiratet hatte und verlässt endgültig seine Heimat. Die folgenden acht Jahre in der Südsee sind wiederum von Krankheit und Geldsorgen geprägt, die derart schwer wiegen, dass er nach Paris zurückkehren möchte. Aber seine Gönner in Frankreich raten ab, um den Mythos des Südseemalers nicht zu zerstören.

Die Bilder, die er regelmäßig seinem Kunsthändler Vollard schickte zeigen eine exotische Welt fremder Kultur und scheinbar glücklich, unbefangen lebenden Menschen: das verloren geglaubte Paradies. Voll Farbintensität, Harmonie und Schönheit ist das auf Tahiti entstandene Spätwerk, das nichts von Gauguins leidvollen Jahren bis zu seinem Tod am 8.5.1903 in Atuona Hiva-Oa auf der Marquesas-Insel Dominique ahnen lässt.

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