Bild "Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez)" (1892), gerahmt
Bild "Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez)" (1892), gerahmt
Kurzinfo
Limitiert, 500 Exemplare | Reproduktion auf Bütten | gerahmt | Passepartout | verglast | Format 70,2 x 84 cm (H/B)
Detailbeschreibung
Bild "Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez)" (1892), gerahmt
1892 überführte Paul Signac seine Yacht nach Saint-Tropez (damals ein Fischerort wie viele andere), wo er ein Haus am Meer erwarb. Noch im selben Jahr entstand dort das Gemälde "Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez)". Es gehört zu seinen ersten pointillistischen Bildern.
Original: 1892, Öl auf Leinwand, 65 x 81,3 cm, Barberini Museum Potsdam, Sammlung Hasso Plattner.
5-farbige Edition im Hybrid-Verfahren auf 260g Rives-Bütten. Gerahmt in Massivholzleiste mit Passepartout, staubdicht verglast. Format 70,2 x 84 cm (H/B). Limitierte Auflage 500 Exemplare. © Sammlung Hasso Plattner.
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Paul Signac
1863-1935
Paul Signac zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Neoimpressionismus. Gemeinsam mit Georges Seurat entwickelte er die Technik des Pointillismus, bei der unzählige kleine Farbpunkte zu leuchtenden Kompositionen verschmelzen. Durch den klug durchdachten Einsatz von konkurrierenden und korrespondierenden Grundfarben und tiefer Kenntnis von Optik sowie Wahrnehmungsphysiologie entstanden Meisterwerke, die in ihrer Leuchtkraft kaum zu übertreffen sind.
Signacs Gemälde sind geprägt von einer außergewöhnlichen Lichtfülle und einer harmonischen Farbigkeit, die Landschaften, Häfen und Küstenszenen in poetische Bildwelten verwandeln. Sein Werk verbindet wissenschaftliche Farbtheorie mit künstlerischer Sensibilität und eröffnet dem Betrachter eine Vision von Ruhe, Klarheit und mediterraner Lebensfreude.
Die um 1870 in der französischen Malerei entstandene Stilrichtung des Impressionismus verdankt ihren Namen dem Landschaftsbild Claude Monets 'Impression, soleil levant'. Nach anfänglicher Ablehnung trat sie einen wahren Siegeszug an.
Maler wie Claude Monet, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir u.a. schufen Motive aus dem täglichen Leben, Stadt- und Landschaftsszenen in einem hellen, natürlichen Licht.
Der Impressionismus ist als eine Reaktion auf die Malerei der Akademien zu sehen: Nicht die Betonung des Inhaltlichen mit einem nach festen Regeln gestalteten Bildaufbau wurde angestrebt, sondern der Gegenstand, wie er im jeweiligen Augenblick, in einem oft zufälligen Ausschnitt, erscheint, stand im Mittelpunkt. Die Wirklichkeit wurde in ihrer ganzen Farbenvielfalt in einer natürlichen Beleuchtung gesehen. An Stelle der Ateliermalerei trat die Freilichtmalerei.
Mit der Aufhellung der Palette und der Auflösung fester Konturen ging ein neuer Umgang mit der Farbe einher. Die Farben wurden vielfach nicht mehr auf der Palette gemischt, sondern auf der Leinwand so nebeneinander gesetzt, dass der endgültige Eindruck erst im Auge des Betrachters, mit gewissem Abstand, entsteht. Im "Pointillismus" (mit Malern wie Georges Seurat oder Paul Signac) wurde dieses Prinzip dann ins Extrem geführt.
Außerhalb Frankreichs wurde der Impressionismus in den Werken der Maler wie Max Slevogt, Max Liebermann oder Lovis Corinth in Deutschland oder auch von James A. M. Whistler in den USA aufgenommen.
In der Bildhauerkunst äußerte sich der Impressionismus nur bedingt. Bei den Werken von Auguste Rodin, der als einer der Hauptvertreter gilt, zeigt sich eine Auflösung der Oberflächen, bei der das Spiel von Licht und Schatten in die künstlerische Aussage einbezogen wird. Auch Degas und Renoir schufen Skulpturen.