Bild "La Salute (Venise)" (1906), Version weiß-goldfarben gerahmt
Bild "La Salute (Venise)" (1906), Version weiß-goldfarben gerahmt
Kurzinfo
ars mundi Exklusiv-Edition | limitiert, 980 Exemplare | nummeriert | Zertifikat | Reproduktion, Giclée auf Leinwand | auf Keilrahmen | gerahmt | Format ca. 68 x 84 cm (H/B)
Detailbeschreibung
Bild "La Salute (Venise)" (1906), Version weiß-goldfarben gerahmt
In leuchtenden Farben und flirrendem Licht fängt Paul Signac die unverwechselbare Atmosphäre Venedigs ein. Im Zentrum der Komposition erhebt sich die berühmte Basilika Santa Maria della Salute, deren Silhouette aus dem Dunst der Lagune aufzutauchen scheint. Gelbe Segelboote gliedern die Szene und setzen lebendige Akzente auf der schimmernden Wasserfläche.
Als führender Vertreter des Neoimpressionismus entwickelte Signac eine Malweise, bei der reine Farbtöne nebeneinandergesetzt werden und sich erst im Auge der Betrachtenden zu einem strahlenden Gesamtbild verbinden. So entsteht eine außergewöhnliche Leuchtkraft, die Wasser, Licht und Architektur in ein harmonisches Farbenspiel verwandelt.
La Salute (Venise) zählt zu den eindrucksvollsten Venedig-Darstellungen des Künstlers. Das Werk vereint meisterhaft die poetische Schönheit der Lagunenstadt mit Signacs wegweisender Farbtheorie und macht die moderne Bildauffassung des Neoimpressionismus auf einzigartige Weise erlebbar.
Das Originalwerk wurde zuletzt 1913 öffentlich gezeigt und wurde am 26.06.2026 vom Auktionshaus Koller für 4.164.500 CHF versteigert.
Original: 1906, Öl auf Leinwand, 73 x 92 cm, Privatbesitz.
Edition nach dem Original im Fine Art Giclée-Verfahren direkt auf Künstlerleinwand übertragen und auf Keilrahmen gespannt. Limitierte Auflage 980 Exemplare, nummeriert, mit Zertifikat. Gerahmt in handgearbeiteter, weiß-goldfarbener Massivholzleiste. Format ca. 68 x 84 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition.
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Kundenmeinungen
Rahmenvariante: Rahmung 1
Ein großartiges Bild, welches wir jeden Morgen beim Aufwachen betrachten können. Ganz tolle Farben und die Punkte sind so gut erkennbar.
Übrigens kam die Lieferung umgehend.
Vielen Dank.
Über Paul Signac
1863-1935
Paul Signac zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Neoimpressionismus. Gemeinsam mit Georges Seurat entwickelte er die Technik des Pointillismus, bei der unzählige kleine Farbpunkte zu leuchtenden Kompositionen verschmelzen. Durch den klug durchdachten Einsatz von konkurrierenden und korrespondierenden Grundfarben und tiefer Kenntnis von Optik sowie Wahrnehmungsphysiologie entstanden Meisterwerke, die in ihrer Leuchtkraft kaum zu übertreffen sind.
Signacs Gemälde sind geprägt von einer außergewöhnlichen Lichtfülle und einer harmonischen Farbigkeit, die Landschaften, Häfen und Küstenszenen in poetische Bildwelten verwandeln. Sein Werk verbindet wissenschaftliche Farbtheorie mit künstlerischer Sensibilität und eröffnet dem Betrachter eine Vision von Ruhe, Klarheit und mediterraner Lebensfreude.
Edition einer Grafik oder Skulptur, die von ars mundi initiiert wurde und die nur bei ars mundi bzw. bei von ars mundi lizenzierten Vertriebspartnern erhältlich ist.
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Giclée = abgeleitet vom französischen Verb gicler für "spritzen, sprühen".
Beim Giclée-Verfahren handelt es sich um ein digitales Druckverfahren. Es ist ein hochauflösender, großformatiger Ausdruck auf einem Tintenstrahl-Drucker mit speziellen verschiedenfarbigen farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten (in der Regel sechs bis zwölf). Die Farben sind lichtecht, d.h. resistent gegen schädliches UV-Licht. Sie weisen einen hohen Nuancenreichtum, Kontrast und Sättigungsgrad auf.
Das Giclée-Verfahren eignet sich für Künstlerleinwand, für Bütten- und Aquarellpapier sowie für Seide.
Die um 1870 in der französischen Malerei entstandene Stilrichtung des Impressionismus verdankt ihren Namen dem Landschaftsbild Claude Monets 'Impression, soleil levant'. Nach anfänglicher Ablehnung trat sie einen wahren Siegeszug an.
Maler wie Claude Monet, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir u.a. schufen Motive aus dem täglichen Leben, Stadt- und Landschaftsszenen in einem hellen, natürlichen Licht.
Der Impressionismus ist als eine Reaktion auf die Malerei der Akademien zu sehen: Nicht die Betonung des Inhaltlichen mit einem nach festen Regeln gestalteten Bildaufbau wurde angestrebt, sondern der Gegenstand, wie er im jeweiligen Augenblick, in einem oft zufälligen Ausschnitt, erscheint, stand im Mittelpunkt. Die Wirklichkeit wurde in ihrer ganzen Farbenvielfalt in einer natürlichen Beleuchtung gesehen. An Stelle der Ateliermalerei trat die Freilichtmalerei.
Mit der Aufhellung der Palette und der Auflösung fester Konturen ging ein neuer Umgang mit der Farbe einher. Die Farben wurden vielfach nicht mehr auf der Palette gemischt, sondern auf der Leinwand so nebeneinander gesetzt, dass der endgültige Eindruck erst im Auge des Betrachters, mit gewissem Abstand, entsteht. Im "Pointillismus" (mit Malern wie Georges Seurat oder Paul Signac) wurde dieses Prinzip dann ins Extrem geführt.
Außerhalb Frankreichs wurde der Impressionismus in den Werken der Maler wie Max Slevogt, Max Liebermann oder Lovis Corinth in Deutschland oder auch von James A. M. Whistler in den USA aufgenommen.
In der Bildhauerkunst äußerte sich der Impressionismus nur bedingt. Bei den Werken von Auguste Rodin, der als einer der Hauptvertreter gilt, zeigt sich eine Auflösung der Oberflächen, bei der das Spiel von Licht und Schatten in die künstlerische Aussage einbezogen wird. Auch Degas und Renoir schufen Skulpturen.