Bild "Love", Version silberfarben gerahmt
Bild "Love", Version silberfarben gerahmt
Kurzinfo
Reproduktion auf Karton | gerahmt | verglast | Format 82,5 x 62,5 cm (H/B)
Detailbeschreibung
Bild "Love", Version silberfarben gerahmt
Edition auf Karton. © Morgan Art Foundation. Licensed by Artestar, New York. Gerahmt in silberfarbener Massivholzrahmung, verglast. Format 82,5 x 62,5 cm (H/B).
Hersteller: ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Bödekerstraße 13, 30161 Hannover, Deutschland, [email protected]
Über Robert Indiana
1928-2018
Die Pop-Art-Legende Robert Indiana wurde in New Castle/Indiana geboren und lebte seit 1945 in New York. Er arbeitete mit Andy Warhol, Jasper Johns und Roy Lichtenstein zusammen. Seine Skulptur LOVE machte ihn weltberühmt.
Mit einfachen Schablonen, die für das Beschriften von Transportkisten gedacht waren, begann Robert Indiana seine plakativen Zeichenbilder, die durch aussagkräftige Worte und leuchtende Farben charakteristisch für das Schaffen des Künstlers wurden.
LOVE wurde 1966 zum künstlerischen Thema von Indiana - es folgten Skulpturen aus Marmor, Stahl und Aluminium, Siebdrucke, Plakate, Wandteppiche, sogar eine LOVE-Briefmarke, die 1973 von der US-Regierung in Auftrag gegeben wurde. Die Typografie des Werkes, mit seinem gekippten O, ist eines der häufigsten reproduzierten Werke der Nachkriegskunst und wurde sogar 1991 von Indiana, in Verbindung mit dem Wort "WALL", in roter Farbe an der Berliner Mauer angebracht.
Seine charakteristischen Gestaltungsmittel waren Embleme, Buchstaben und Zahlen - Zeichen mit plakativ-symbolischer Anmutung. Indianas Werke werden für $ 400.000,- und mehr gehandelt. Sie sind zentrale Bestandteile der großen Sammlungen der Moderne in aller Welt, vom Museum of Modern Art in New York über das Ludwig Museum in Köln und vielen anderen. In Indianapolis ist ein ganzes Museum seinen Werken gewidmet.
In den frühen 1950er Jahren ging ein Ruck durch die Kulturszene. Junge Künstler aus den USA und England brachen - völlig unabhängig voneinander - mit allen Traditionen des Kunstschaffens und verhalfen der Moderne zu einer neuen Kunstrichtung.
In den USA waren es Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Tom Wesselmann und James Rosenquist, die sich die Welt der Werbung und Comics, im Starkult und in der anonymen Großstadtkultur ihre Themen suchten. Mit greller Farbgebung Überdimensionierung und manipulierender Tiefenperspektive schufen sie neue provozierende Werke, die den Geist der Zeit atmeten. Richard Hamilton und Eduardo Paolozzi wurden durch die berühmte Ausstellung "This is Tomorrow" in der Londoner White Chapel Art Gallery zu den Wegbereitern des Pop-Art in England. Ihnen folgten in den 1960er Jahren David Hockney, Allan Jones, Peter Phillips und Derek Boshier nach.