Sonia Delaunay:
Bild "Primes Èlectriques, Boulevard Saint Michel" (No. 41) (1913-1914), gerahmt
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Sonia Delaunay:
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Kurzinfo

Limitiert, 250 Exemplare | Reproduktion auf Bütten | gerahmt | Passepartout | verglast | Format 85,2 x 76 cm (H/B)

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Bestell-Nr. IN-887124.R1

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Rahmenvariante
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Sonia Delaunay: Bild "Primes Èlectriques, Boulevard Saint...

Detailbeschreibung

Bild "Primes Èlectriques, Boulevard Saint Michel" (No. 41) (1913-1914), gerahmt

Original: 1913-14, Öl auf Leinwand, Collection of Centre Pompidou, Paris, Frankreich.

5-farbige frequenzmodulierte Reproduktion auf 260g Rives-Bütten. Limitierte Auflage 250 Exemplare. Motivgröße 61,2 x 52 cm (H/B). Blattformat 80 x 60 cm (H/B). Gerahmt in silberner Massivholzrahmung mit Passepartout, verglast. Format 85,2 x 76 cm (H/B). © Pracusa S.A. 2018653, Cnap, Photograph: Yves Chenot.

Über Sonia Delaunay

"Es ist der Herzschlag des aktiv lebenden Menschen", stellte Robert Delaunay über das Maßgefühl des Menschen zum harmonischen Zusammenklang von Farben fest. Nach dem Verständnis von Robert und Sonia nimmt das menschliche Auge Farben als Schwingungen, Rhythmen, Tiefen und Variationen - vergleichbar der Musik - war. Das Werk der Ukrainerin spiegelt deutlich ihre intensive Beziehung zu Musik und Dichtung wieder.

Sonia Terk wurde 1855 in Gradiesk geboren und verstarb 1979 in Paris. Sie wuchs in St. Petersburg auf und kam 1903 nach Karlsruhe an die Akademie. Zwei Jahre später beendete sie die Ausbildung an der Pariser Academié de la Palette.

In der Pariser Galerie von Wilhelm Uhde, Sonias erstem Mann, debütierte die Malerin 1908. Nachdem sie an diesem Treffpunkt junger Künstler Robert Delaunay kennen gelernt hatte, willigte Uhde in eine Trennung ein und sie heiratete 1910 Robert. Diese "Liebe auf den ersten Blick" war die Verbindung zweier bemerkenswerter Künstlerpersönlichkeiten. Sie hatten die gleichen Ideen und waren sich gegenseitig oft zündender Funke. Das Pariser Atelier des Paares wurde in den wilden 20er Jahren zum Mittelpunkt der künstlerischen Avantgarde.

Bereits 1912 entstanden ihre ersten simultanen Kompositionen. Die Darstellungen sind gekennzeichnet durch die gleichzeitige Wiedergabe verschiedener Räume und unterschiedlicher Zeiten. Bunte ungegenständlichen Farbflächen suggerieren mit Kreisformen und Segmenten Bewegung. Dieses Gestaltungsprinzip übertrug sie von der Malerei auf die Entwürfe verschiedenster Gegenstände: Teppiche, Bucheinbände aber auch Stoffe für Kleider, Westen und Schals wurden Beispiele für die Annäherung von Kunst und Leben.

Sonia entwickelte die Simultané-Stoffmuster, die in einer Lyoner Firma gewebt wurden. Maßgeblich beeinflusste ihre Mode, in einem eigenen Modeatelier entworfen, die Haute Couture der 20er Jahre. Auch für Innenraumgestaltung, Theaterkostüme und Bühnenbildentwürfe sowie für den Film war Sonia Delaunay-Terk eine gefragte Designerin.

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