Wassily Kandinsky:
Bild "Komposition" (1923), gerahmt
Proportionsansicht
Bild "Komposition" (1923), gerahmt
Wassily Kandinsky:
Bild "Komposition" (1923), gerahmt

Kurzinfo

ars mundi Exklusiv-Edition | Reproduktion auf Gmund Tactile | gerahmt | verglast | Format 38,5 x 28 cm (H/B)

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Bestell-Nr. IN-894342.R1

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Rahmenvariante
Bild "Komposition" (1923), gerahmt
Wassily Kandinsky: Bild "Komposition" (1923), gerahmt

Detailbeschreibung

Bild "Komposition" (1923), gerahmt

Die Berliner Secession stellte ihn aus, er war Mitglied der Neuen Künstlervereinigung München und Mitbegründer des "Blauen Reiters" - Wassily Kandinsky war an vielen Kunstrevolutionen des beginnenden 20. Jahrhunderts beteiligt.
Um 1913 löste er sich schließlich von der Gegenständlichkeit in der Malerei, um schließlich die Welt der Dinge gänzlich hinter sich zu lassen und sich auf grafische Elemente, auf Konstruktion und (Farb-)Komposition zu konzentrieren. "Zehn Blicke auf die Leinwand, ein Blick auf die Palette, ein halber Blick auf die Natur" beschrieb er seine Arbeitsweise, die er 1926 in seiner berühmten Bauhaus-Schrift "Punkt und Linie zu Fläche" theoretisch untermauerte.

Original: 1923, Aquarell und Tusche auf Papier, 36,5 x 25,3 cm (H/B), Kunstmuseum Kupferstichkabinett, Basel.
Aufwendige Reproduktion auf büttenähnlichem, schwerem 250g Gmund Tactile, in silberfarbener Massivholzrahmung, verglast. Format 38,5 x 28 cm (H/B). ars mundi Exklusiv-Edition.

Dieses Objekt ist Bestandteil in folgenden Sets

Porträt des Künstlers wassily Kandinsky

Über Wassily Kandinsky

1866-1944, abstrakter Expressionist, Mitbegründer der Künstlergruppe "Der blaue Reiter"

Kandinsky hat, wie kein zweiter, das "Alphabet der Kunst des 20. Jahrhunderts" geschrieben. In seiner abstrakten Malerei brachte er die ursprüngliche Kraft von Farbe und Komposition ohne Ablenkung durch Abbildung von Objekthaftem zur Wirkung. Das Mysterium LEBEN konnte nach seiner Auffassung nur durch das abstrakte Aufeinanderstoßen von Farbe und graphischer Form erfasst und repräsentiert werden.

Wassily Kandinsky wurde 1866 in Moskau geboren und verstarb 1944 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich. Der Ökonom und promovierte Jurist entschied sich 1896 mit seiner Übersiedlung nach München endgültig für eine künstlerische Laufbahn und begann hier das Kunststudium. In der 1901 von ihm gegründeten Malschule "Phalanx" lernte er seine spätere Lebensgefährtin der Münchner Jahre Gabriele Münter kennen. Viele Reisen durch Europa und nach Tunis prägten durch die verschiedenen Eindrücke seine bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Gabriele Münter erwarb 1909 ein Haus in Murnau, dadurch erfolgte eine längere Phase des Aufenthaltes in dem Bergort und in München.

Kandinskys frühe Münchner Bilder standen unter dem Einfluss des Jugendstils und der russischen Volkskunst, deren märchenhafte Themen lange in seinen Werken nachwirkten. Die Hinterglasbilder des Mitbegründers der "Neuen Künstlervereinigung München" von 1909 und des "Blauen Reiters" von 1911 spiegeln Kandinskys Eindrücke der volkstümlichen bayerischen Kunsttradition wider.

Während des Ersten Weltkrieges hielt der Russe sich wieder in Moskau auf. 1922 kehrte er nach Deutschland zurück und wirkte entscheidend am Bauhaus in Weimar und Dessau mit. Letztlich zog es Kandinsky aber nach Paris. Er lebte ab 1933 mit seiner Frau, die er noch in Russland geheiratet hatte, bis zu seinem Lebensende in der Metropole an der Seine.

Die Begegnung mit den russischen Konstruktivisten zeigte seine Spuren in Kandinskys Werk durch Geometrisierung und Linien, die in dynamischer Spannung zueinander stehen. In seinen theoretischen Schriften legte er die fundamentale Harmonielehre der abstrakten Kunst dar.

Die enge Verbundenheit von Musik und Malerei entdeckt der Betrachter nicht nur in seinen Bildern, sondern sie wird auch durch den Komponisten Kandinsky unterstrichen: "Die Farbe ist die Tastatur, die Augen sind die Harmonien, die Seele ist der Klangkörper mit vielen Saiten. Der Künstler ist der Virtuose, der mit seinen Griffen die Seele zum Vibrieren bringt ..."

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