Kunst der 20er-Jahre: Stilrichtungen und Einflüsse der Goldenen Ära

Kunst der 20er-Jahre: Stilrichtungen und Einflüsse der Goldenen Ära

Autor: ars mundi, Veröffentlichkeitsdatum: 02/2025, Geschätzte Lesezeit: 9 Minuten

Sündiges Nachtleben, Wohlstand und Luxus, sexuelle Freizügigkeit, technischer Fortschritt und Emanzipation der Frauen: Der Mythos von den 1920er-Jahren erzählt von einem Jahrzehnt des Aufbruchs, der Innovation und des Glamours.

Die "Goldene Ära" nahm ihren Anfang unmittelbar nach Überwindung der Hyperinflation 1923, aber die Weltwirtschaftskrise ab 1929 markierte bereits ihr Ende. Hartnäckig hält sich bis heute die Legende von den "Goldenen Zwanzigern", doch tatsächlich war in dieser Phase nicht alles Gold, was glänzte. Neben den positiven Entwicklungen gehörten Arbeitslosigkeit, Armut und politische Unruhen zum Alltag.

Für die bildende Kunst der goldenen Zwanziger Jahre bot diese Zeit voller Spannungen und Widersprüche große Chancen. Die veränderten politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Weimarer Republik ermöglichten es, dass sich die Kunst der 20er-Jahre in viele verschiedene Richtungen entwickeln konnte. Als Folge wies die Kunstwelt eine bis dato ungekannte Pluralität der Stile und Akteure auf. Mehrere künstlerische Ausdrucksformen hatten in der 20er-Jahre-Kunst ihren Ursprung und ihre Blütezeit.

Die Weimarer Republik – Zeit der Gegensätze

Deutschland stand Anfang der 1920er-Jahre noch unter dem unmittelbaren Eindruck der Folgen des Ersten Weltkriegs. Mit dem verlorenen Krieg endete die Kaiserzeit und es wurde 1918 die Republik ausgerufen. Die "Weimarer Republik" stand aber von Anfang an nicht unter den besten Vorzeichen.

Das Land litt wirtschaftlich unter den Folgen der Kriegsjahre. Der Versailler Vertrag verpflichtete die Deutschen zu immensen Reparationszahlungen. Diese führten zu einer starken Inflation und Verarmung großer Teile der Bevölkerung. Die prekäre Lage sorgte zudem für politische Unruhen.

Besserung brachte erst der "Dawes-Plan", der die Reparationszahlungen neu regelte. Eine Währungsreform Ende 1923 schuf schließlich die Grundlage für eine wirtschaftliche Erholung. Die Konjunktur zog an und Handel und Industrie expandierten. Die Infrastruktur konnte ausgebaut werden und die Arbeitslosigkeit ging zurück. Eine 1927 neu eingeführte Arbeitslosenversicherung sollte zudem vor völliger Verarmung schützen.

Die verbesserten Lebensbedingungen sorgten allerdings nicht für eine dauerhafte politische Stabilität. Vielmehr blieb die Parteienlandschaft zersplittert, die Regierungen konnten sich nie lange halten und die Akzeptanz der parlamentarischen Demokratie in der Bevölkerung war gering.

Außerdem konnte trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs Mitte der 1920er-Jahre von Wohlstand für alle nicht die Rede sein. Die Phase der "Goldenen Zwanziger" war im Wesentlichen ein Phänomen der Metropolen. Hier profitierte eine neue Mittelschicht von der verbesserten ökonomischen Lage.

In ländlichen Regionen hingegen setzte sich die prekäre Situation, die unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg eingesetzt hatte, unverändert fort. Arbeitslosigkeit, Wohnungsmangel und Armut bestimmten weiter die Tagesordnung. Als Folge suchten viele Menschen ihr Heil in der Flucht vom Land in die vermeintlich boomenden Großstädte.

Das gesellschaftliche und kulturelle Leben in den Städten blühte auf

Der wirtschaftliche Aufschwung in den Zwanzigerjahren hatte auch Veränderungen innerhalb der Gesellschaft zur Folge. Die etwas verbesserte Lage am Arbeitsmarkt brachte mehr Menschen in Lohn und Brot. Soziale Milieus und Klassen, die die Kaiserzeit überlebt hatten, konnten zwar nicht vollständig aufgelöst werden, doch zumindest verschoben sich ihre Grenzen bzw. wurden durchlässiger.

Nach den Entbehrungen des Ersten Weltkriegs und der galoppierenden Inflation sehnten sich viele Bürgerinnen und Bürger nach Ablenkung vom Alltag. Verschiedene Unterhaltungsformate wie Kino, Theater, Zirkus, Revuen oder Sportveranstaltungen erfreuten sich bald großer Beliebtheit. Auch Tanzveranstaltungen und Freizeitsport gewannen an Bedeutung. Noch heute legendär sind die Nachtclubs, in denen nach amerikanischem Vorbild zu Jazz und Swing getanzt wurde.

Auch das Verhältnis der Geschlechter veränderte sich – wenn auch nur zaghaft. Die Verfassung der Weimarer Republik sah erstmals das Wahlrecht für Frauen sowie eine Gleichstellung der Geschlechter vor. Frauen nahmen nun vermehrt Erwerbstätigkeiten auf und partizipierten aktiv am gesellschaftlichen Leben.

Von einer nachhaltigen Emanzipation war die Weimarer Republik dennoch weit entfernt. Gesellschaft und Politik befanden sich in den Goldenen Zwanzigern also in einem großen Umbruch. In dieser Atmosphäre konnten sich auch die Künste weiterentwickeln.

Aufbruchstimmung in der Kunst der 20er-Jahre

In der 20er-Jahre-Kunst herrschte eine positive Atmosphäre des Aufbruchs. Die Weichen hierfür hatte die Verfassung der Weimarer Republik gestellt. Diese sah für Kunst und Kultur neue, offenere Rahmenbedingungen vor. Kunst, Wissenschaft und Lehre galten von nun an als frei und sollten vor äußerer Einflussnahme geschützt werden. Zudem sollten sie unbehelligt von der Zensur bleiben.

In dieser neugewonnenen Freiheit konnte sich die bildende Kunst deutlich weiterentwickeln. Viele Künstlerinnen und Künstler verabschiedeten sich von den traditionellen Stilen und widmeten sich zeitgemäßen und avantgardistischen Ausdrucksformen. Dies führte allerdings nicht zu einem einheitlichen Kunststil der Zwanziger. Vielmehr koexistierten verschiedene Schulen wie

  • der Expressionismus,
  • der Surrealismus,
  • der Dadaismus und
  • die Neue Sachlichkeit.

Parallel entwickelten die Kunstschaffenden ein neues Selbstverständnis und besannen sich auf ihren gesellschaftlichen Auftrag. Mit ihrer Kunst wollten sie aktiv dazu beitragen, die Demokratie zu fördern und zu stärken. Gleichzeitig machten sie ihre Kunstwerke zu Instrumenten, um Politik und Gesellschaft zu hinterfragen und zu kritisieren.

Häufig spiegelten sie in ihren Gemälden und Skulpturen die Lebensrealität der Weimarer Republik. Thematisiert wurden

  • die Folgen des Krieges,
  • politische Spannungen und Industrialisierung,
  • modernes Lebensgefühl,
  • Großstadtleben sowie
  • Mode und Freizeitbeschäftigungen.

Exemplarisch für die Politisierung der bildenden Kunst der 20er-Jahre stand die interdisziplinäre "Novembergruppe". In dieser Vereinigung hatten sich Künstlerinnen und Künstler aus Malerei, Bildhauerei, Theater, Musik und Architektur zusammengeschlossen. Sie einte der Gedanke, einen Beitrag zu Pluralismus und Demokratie zu leisten. Ihr Ziel war eine aufgeklärte und aufgeschlossene Gesellschaft. Gleichzeitig sollte die Kunst demokratisiert werden, um für alle Menschen unabhängig vom gesellschaftlichen Status zugänglich zu sein.

Zu den rund 400 Mitgliedern der Novembergruppe zählten viele bekannte 20er-Jahre-Künstler, u.a.

Außerdem veränderte sich in der 20er-Jahre-Kunst die Rolle der Frauen. In den Jahrzehnten zuvor wurde die Kunstwelt im Wesentlichen von Männern dominiert. Dies lag nicht zuletzt daran, dass Frauen nur in den seltensten Fällen der Zugang zu Kunstakademien gewährt wurde. Mit den neuen Rechten, die die Weimarer Verfassung vorsah, konnten sie nun mehr und mehr auch in der Kunst Fuß fassen.

Zu den bekanntesten Vertreterinnen der 20er-Jahre-Kunst gehörten

  • Jeanne Mammen,
  • Dörte Clara Wolff,
  • Else Lasker-Schüler,
  • Gabriele Münter,
  • Marianne von Werefkin,
  • Elfriede Lohse-Wächtler und
  • Hannah Höch.

Verschiedene Stile prägten die 20er-Jahre-Kunst

Die neuen Rahmenbedingungen der Weimarer Republik ermöglichten eine freie Entfaltung der künstlerischen Ausdrucksformen. So konnte sich in der Kunst der 20er eine große Vielfalt an Stilen entwickeln, in denen sich die unterschiedlichen Lebensgefühle der Künstlerinnen und Künstler artikulierten.

Einige der populären Stile der Kunst der 20er hatten ihren Ursprung bereits in den Jahrzehnten zuvor, zum Beispiel der Expressionismus oder der Dadaismus. Es kamen aber noch weitere Schulen hinzu, die sich erst in den 1920er-Jahren selbst entwickelten, wie etwa die Neue Sachlichkeit oder das Bauhaus. Die Impulse hierfür kamen auch aus dem Ausland, vor allem Frankreich beeinflusste die Kunst der Zwanziger in Deutschland.

Expressionismus

Die bedeutendsten Innovationen in der Kunst der Klassischen Moderne brachte der Expressionismus. Seine Ursprünge reichen zurück bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts.

Die Künstlerinnen und Künstler dieser Epoche sahen es nicht mehr als ihre Aufgabe an, die Realität abzubilden. Vielmehr wollten sie in ihren Werken ihrer Gefühlswelt Ausdruck verleihen. Ihr künstlerischer Prozess war intuitiv, emotional und stark subjektiv geprägt. Sie reduzierten die Formen und Strukturen ihrer Motive und räumten Farben und Flächen mehr Raum ein.

Zu den Pionieren des Expressionismus gehörte die Künstlergemeinschaft "die Brücke". Die heute legendäre Gruppe wurde 1905 von folgenden Künstlern gegründet:

Zu ihren Mitgliedern gehörten später auch Max Pechstein und Emil Nolde. 1913 löste sich die Gemeinschaft auf, doch ihre Mitglieder blieben auch in der Kunst der 20er sehr präsent.

Als nicht weniger einflussreich erwies sich "Der Blaue Reiter" – die Redaktionsgemeinschaft, die Franz Marc und Wassily Kandinsky 1912 ins Leben gerufen hatten. In dieser Künstlergruppe aus dem Raum München fanden unter anderem

  • August Macke,
  • Gabriele Münter,
  • Marianne von Werefkin,
  • Alexej von Jawlensky und
  • Paul Klee zusammen.

"Der Blaue Reiter" löste sich bereits 1914 wieder auf. Doch einige ehemalige Mitglieder reorganisierten sich 1924 unter dem Namen "Die Blaue Vier". Zu dieser Künstlergruppe gehörten

Kunststile der 20er Jahre: Surrealismus

Der Surrealismus hatte seinen Ursprung im Paris der 1920er-Jahre. Seine Künstlerinnen und Künstler wollten sich nicht mehr auf Motive aus der realen Welt beschränken. Vielmehr suchten sie ihre Bildwelten im Unterbewusstsein. In ihren Werken setzten sie Szenen aus Visionen, Träumen, Emotionen, Fantasien und Rauschzuständen bildlich um.

Die Kunstschaffenden kombinierten Gegenstände aus grundverschiedenen Kontexten miteinander und verfremdeten sie zum Teil erheblich – bis hin zur Abstraktion. Die surrealistischen Werke wirken teils grotesk, teils verstörend, aber durchaus auch humorvoll.

Zu den bekanntesten Surrealisten der Kunst der Zwanziger gehörten u.a.

Mit einer Ausstellung 1925 in Paris gingen die Surrealistinnen und Surrealisten mit ihrer Kunst erstmals an die Öffentlichkeit. In Deutschland war Max Ernst der bedeutendste Vertreter des Surrealismus in der Kunst der 20er-Jahre.

Bauhaus

Das Bauhaus zählte zu den wichtigsten Impulsgebern der Moderne für Architektur, Kunst und Design. Die deutsche Kunstschule galt als Europas Zentrum der Avantgarde. Gegründet wurde sie 1919 in Weimar vom Architekten Walter Gropius.

Gropius sah die bildenden Künste Anfang des 20. Jahrhunderts in einer tiefen Krise. Sein Konzept sah einen fundamentalen stilistischen Neuanfang vor. Bei diesem sollten Kunst, Architektur und Handwerk zusammenwirken.

Der Bauhaus-Stil stellte die Funktionalität als Leitlinie über den gesamten Gestaltungsprozess. Entsprechend sachlich und puristisch fiel das Design des Bauhauses aus. Die Formensprache hatte klare Linien und Strukturen, kam ohne Verzierungen aus und beschränkte die Farbpalette auf ein Minimum. Diesen Stil übertrugen später auch Kunstschaffende der 20er-Jahre-Malerei auf ihre Werke. Damit war die Bauhaus-Kunst eine wegweisende Kunstschule der Moderne.

Viele große Namen der Kunst der Moderne waren am Bauhaus tätig, zum Beispiel

Unter dem Druck der Nationalsozialisten musste das Bauhaus 1933 schließen, seine visionären Ideen und Konzepte inspirieren aber bis heute die bildende Kunst.

Kunst der goldenen Zwanziger: Dadaismus

Der Dadaismus war weniger als ein Kunststil, sondern als ein künstlerisches Gesamtkonzept und eine Lebenseinstellung zu verstehen. Begonnen hatte alles 1916 im Cabaret Voltaire in Zürich. Hier trafen sich Kunstschaffende verschiedenster Disziplinen, die vor allem ein Gedanke vereinte: der Frust über die bürgerliche Gesellschaft und ihre Kunst.

Ihre Gegenreaktion bestand in vordergründig völlig anarchischen, sinnlosen und chaotischen Darbietungen. Mit viel Ironie und Spontanität schufen die Dadaisten eine Kunst, die nach damaligen Maßstäben keine war: Sie trugen sinnfreie Lautgedichte vor, bauten Kunst-Collagen aus Schrott, Stoff- oder Papierfetzen sowie Zeitungsausschnitten oder brachten groteske Performances auf die Bühne.

Das DaDa-Konzept verbreitete sich nach und nach in vielen Kunstmetropolen wie Paris, New York und Berlin. In der Kunst der 20er-Jahre war der Dadaismus immer noch präsent. In Deutschland wurde er u.a. von

  • Kurt Schwitters,
  • Hannah Höch,
  • Raoul Hausmann und
  • Max Ernst repräsentiert.

Neue Sachlichkeit

Die "Neue Sachlichkeit" war besonders charakteristisch für die 20er-Jahre-Kunst. Sie gilt als eine unmittelbare Reaktion auf die Veränderungen in Politik und Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg.

Die Kunstrichtung teilte sich in zwei Lager. Die Vertreterinnen und Vertreter des "Verismus" sahen ihre Aufgabe darin, dem Publikum die Realität möglichst schonungslos vor Augen zu führen. Mit Motiven aus dem Großstadtleben oder der Arbeitswelt übten sie scharfe Kritik an den politischen und sozialen Verhältnissen. Sie karikierten und überzeichneten die Menschen und Bildgegenstände – nicht selten bis ins Groteske. Berühmte Vertreter des Verismus waren Otto Dix und George Grosz.

Gänzlich anders reagierten die Künstler des "Klassizismus" auf die Lebensumstände. Sie sahen in ihren Werken eine Möglichkeit, der harten Realität zu entfliehen. In Motiven wie romantischen Landschaften und idyllischen Familienszenen brachten sie die große Sehnsucht nach Ruhe und Frieden zum Ausdruck.

Art Déco

Auch das "Art Déco" gehörte zu den weitverbreiteten Stilen der Kunst der 20er-Jahre. Seine Gestaltungsmaximen beeinflussten nicht nur die Malerei der 20er-Jahre, sondern auch Architektur, Mode, Alltagsgegenstände sowie Interieur und Schmuckdesign.

Der Stil mit seiner kühlen und eleganten Ästhetik setzte sich aus vielen verschiedenen Gestaltungselementen zusammen. Die Art-Déco-Kunstschaffenden arbeiteten mit vielen Details und Ornamenten, doch sie verzichteten auf die noch im Jugendstil beliebten Anleihen bei der Natur. Stattdessen verwendeten sie abstrakte Formen und Strukturen wie Rundbögen oder geometrische Muster. Auch symmetrische Gestaltungsformen waren sehr beliebt.

Im Art Déco artikulierte sich die Sehnsucht vieler Menschen nach Wohlstand. Daher wurden häufig kostbare Materialien für die Objekte verarbeitet und Gold war eine besonders beliebte Farbe.

 

Einige Werke aus den 1920er Jahren bekannter Künstler

Die Kunst der 20er-Jahre – 100 Jahre später

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts lässt sich eine kleine Renaissance der "Goldenen Zwanziger" beobachten. Für Filme und Fernsehserien dient dieses geschichtsträchtige Jahrzehnt immer wieder als Kulisse, Show-Companies zeigen Programme im Stil der Zwanziger und auch Ausstellungen zur Kunst der 20er, zum Beispiel zu Neuer Sachlichkeit oder Bauhaus, werden regelmäßig in Kunsthäusern ausgerichtet.

Ein bedeutender Einfluss der Ästhetik der 20er-Jahre-Kunst auf die zeitgenössische Malerei lässt sich hingegen nicht beobachten. Dennoch sind einige Kunststile, die in der Kunst der 20er-Jahre populär waren, auch heute noch relevant. Sowohl der Expressionismus als auch der Surrealismus dienen vielen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern als Inspiration. Ebenso findet sich die Ästhetik des Bauhauses in Architektur und Design der Gegenwart wieder. Außerdem sind viele Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Jahrzehnt aktiv waren, heute noch sehr beliebt und werden zum Teil hoch gehandelt.

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