5 berühmte Skulpturen, über die Sie mehr wissen sollten
Die Bildhauerei gehört seit mehreren zehntausend Jahren zur Kulturgeschichte der Menschheit. Berühmte Skulpturen wie der "Löwenmensch vom Hohlenstein-Stadel", die "Venus von Willendorf" und die "Venus von Hohle Fels" werden auf ein Alter zwischen 30.000 und 40.000 Jahren datiert. Seit ihren Anfängen hat sich die Bildhauerei kontinuierlich in den Kunstepochen weiterentwickelt.
Berühmte griechische Skulpturen wie die "Nike von Samothrake", der "Diskuswerfer" oder die "Venus von Milo" zeugen von der großen Handwerkskunst der Antike. In Renaissance, Barock und Klassizismus perfektionierten die Bildhauenden die Darstellung von Menschen in ihren Statuen. Im 20. Jahrhundert sorgten dann progressive Stile wie Expressionismus, Abstraktion oder die Pop-Art für frischen Wind in der Bildhauerei.
Viele Skulpturen bekannter Künstlerinnen und Künstler wurden zu Ikonen ihrer jeweiligen Epoche. Im Folgenden wollen wir Ihnen fünf berühmte Skulpturen vorstellen, die nicht nur Meilensteine der Kunstgeschichte darstellen, sondern auch sehr besondere Biografien aufweisen.
Die Venus von Milo - rätselhafte Schönheit der Antike
Wenn man von berühmten Skulpturen spricht, kommt man an der Venus von Milo nicht vorbei. Die 2,02 Meter hohe Statue gehört zu den bedeutendsten Fundstücken der hellenistischen Kunst.
Die Venus von Milo stammt etwa aus dem Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. Die Skulptur wurde aus Marmor gefertigt und vermutlich anschließend - wie viele berühmte griechische Skulpturen - bunt bemalt. Allerdings verblassten die Farben im Laufe der Jahrhunderte.
Gesicherte Informationen über den Künstler, der die Statue erschaffen hat, gibt es nicht. Auch dass es sich bei der Skulptur um die Göttin Venus handelt, ist nicht vollständig bewiesen. Einige Forscherinnen und Forscher wollen in ihr die Seegöttin Amphitrite, andere die Siegesgöttin Victoria sehen.
Ein unvollständiges Meisterwerk voller Mythen
Heute gehört die Venus von Milo wohl zu den berühmtesten Frauenbildnissen der Kunstgeschichte. Im Pariser Louvre gehört sie zu den großen Attraktionen - und dass, obwohl die berühmte Skulptur nicht ganz vollständig ist, denn es fehlen ihre Arme bzw. Hände. Ob diese beim Transport nach Frankreich verloren gegangen sind oder niemals gefunden wurden, ist unklar. Doch mutmaßlich sind es gerade diese fehlenden Fragmente, die den Mythos der Statue ausmachen.
Zahlreiche Spekulationen ranken sich um das Aussehen der fehlenden Körperteile. Manche Theorien gehen davon aus, dass die Venus einen Schild getragen haben könnte, andere wiederum sprechen von einem Apfel als Siegessymbol. Aber auch ein Bogen, ein Speer, eine Amphore oder Faden und Spindel wurden als mögliche Objekte diskutiert.
Welche Version stimmt, ließ sich bis jetzt – wie so viele andere Legenden rund um die Venus von Milo auch - nicht klären. Aber es sind nicht zuletzt diese Geheimnisse, die sie so faszinierend machen. Ihr Einfluss auf Kunst und Kultur reicht bis die Gegenwart. Wie andere berühmte Skulpturen ist die Venus von Milo in der aktuellen Kunst immer noch präsent und wird in zeitgenössischen Werken regelmäßig zitiert und kopiert.
"David" von Michelangelo - einer der bekanntesten Skulpturen der Renaissance
Bei einer Reise nach Florenz darf ein Besuch der "Galleria dell'Accademia di Firenze" nicht fehlen. Hier, im Museum der "Accademia di Belle Arti", stehen verschiedene berühmte Skulpturen, auch der "David" des italienischen Bildhauers Michelangelo Buonarroti (1475–1564).
Die Statue zählt zu den bekanntesten Skulpturen der Renaissance und zeigt die biblische Figur des David. Nach Erzählungen des Alten Testaments hatte David den gefürchteten Riesen Goliat allein mit einer Steinschleuder besiegt. Michelangelo porträtierte den mutigen Hirtenjungen in einer Skulptur aus Marmor. Sie soll David kurz vor dem Kampf mit Goliat zeigen.
Michelangelo verstand sich bei dieser Aktskulptur perfekt auf eine naturgetreue Formgebung. Er definierte die Arm- und Bauchmuskulatur, die hervortretenden Adern und die ausdrucksstarken Gesichtszüge höchst realistisch. Einzig bei der rechten Hand wich Michelangelo von der naturgetreuen Darstellungsweise ab und modellierte sie unproportional groß. Dies war aber gewollt. Die übergroße Hand sollte als ein Symbol für Stärke und Tatkraft dienen.
Doch der weltberühmte Marmorgigant stieß nicht immer auf reine Bewunderung: Sein damaliger Konkurrent Leonardo da Vinci äußerte sich im Vorfeld der Aufstellung abwertend über Michelangelos Meisterwerk und kritisierte vor allem die nackte Darstellung. Mehr über das faszinierende und tief zerstrittene Verhältnis der beiden großen Renaissance-Genies lesen Sie in unserem Beitrag "Michelangelo und da Vinci – das Duell der Renaissance-Genies".
Der Weg vom Rohmaterial zur Kunstikone
Im Jahr 1501 hatte Michelangelo die Arbeiten an der 5,17 Meter hohen Statue aufgenommen. Er benötigte über drei Jahre, um die Figur aus einem einzigen Marmorblock herauszuarbeiten. Dieser Monolith war ursprünglich für ein anderes Kunstprojekt rund 40 Jahre zuvor vorgesehen. Er sollte für zwölf Figuren an den Außenwänden des Florentiner Doms verwendet werden. Nachdem gleich mehrere Bildhauer an dieser Aufgabe gescheitert waren, wurde der Marmorblock eingelagert und erst für den "David" wiederentdeckt.
Nachdem Michelangelo 1504 die Arbeit an der Skulptur beendet hatte, entbrannte eine Debatte darüber, an welchem Ort in Florenz sie aufzustellen sei. Um diese weitreichende Entscheidung zu treffen, wurde eine 30-köpfige Kommission gebildet. Diese entschied schließlich, die Skulptur auf der Piazza della Signoria vor dem Haupteingang des Palazzo Vecchio, dem damaligen Regierungssitz, aufzustellen. Hier sollte sie als Symbol für die Macht der Regierung dienen und eine Warnung für Feinde im In- und Ausland sein.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Skulptur dann aber in die Räume der Galleria dell'Accademia gebracht, um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen. An die Stelle des Originals setzte man Anfang des 20. Jahrhunderts eine maßstabsgetreue Kopie. Das Original in der Galleria dell'Accademia gehört heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
"Der Denker" - vom Höllentor zur weltberühmten Skulptur
"Der Denker" von Auguste Rodin (1840-1917) zählt zu den bedeutendsten Skulpturen des 19. Jahrhunderts und erlangte auch über die Kunstwelt hinaus große Bekanntheit. Rodins Meisterwerk hat sich über die Jahrzehnte zu einem echten Kultobjekt entwickelt.
Der Denker wird in unterschiedlichsten Kontexten als Symbol verwendet, zum Beispiel für kreatives Denken, Vernunft oder Philosophie. Er wurde auch unzählige Male kopiert, zitiert oder persifliert. So taucht er zum Beispiel in anderen Kunstwerken wie von Nam June Paik oder Edvard Munch sowie in Cartoons, Memes und in der Werbung auf.
Das Original des Denkers befindet sich in der Sammlung des Musée Rodin in Paris. Eine Kopie steht ebenfalls in Paris am Grab Rodins. Darüber hinaus sollen weltweit etwa 40 weitere Bronze- und Gipsgüsse vom Original existieren. Diese sind bei Sammlerinnen und Sammlern beliebt wie nur wenige andere berühmte Skulpturen. Nur selten tauchen sie bei Auktionen auf und werden in der Regel für zweistellige Millionensummen versteigert.
Wie aus dem "Dichter" ein "Denker" wurde
1880 erhielt Rodin vom französischen Staat den Auftrag, ein monumentales Relief für das geplante "Musée des Arts Décoratifs" in Paris zu gestalten. Als literarische Vorlage sollte Dante Alighieris "Göttliche Komödie" dienen. Die Skulptur, die heute als Denker bekannt ist, sollte nur eine unter rund 200 Figuren auf dem Portal sein. Hier trug sie noch den Namen "Der Dichter" oder "Dante". Sie war nur 72 Zentimeter hoch und thronte über dem Tor zur Hölle. 1888 entnahm Rodin die Figur aus diesem Entwurf und machte sie zu einer eigenständigen, ca. 1,80 Meter hohen Skulptur unter dem heute bekannten Titel.
Am Höllentor selbst hatte Rodin über 30 Jahre gearbeitet. Zwischenzeitlich waren die Pläne, das Museum zu bauen, aber längst fallengelassen worden und so konnte das ursprüngliche Werk - und damit auch der Denker in seiner Originalversion - nie umgesetzt werden. Erst 1926 wurde erstmals ein vollständiger Bronzeguss des Höllentors angefertigt.
Auguste Rodin gilt heute als ein wichtiger Wegbereiter der modernen Bildhauerei. Schon früh hatte er sich von der traditionellen Formgebung abgewandt und seinen individuellen Stil gesucht. Wie viele berühmte Skulpturen von Rodin entsprach auch sein "Denker" nicht den zeitgenössischen Kunstidealen des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Rodin hatte sich zwar zunächst an einem echten Menschen orientiert - dem französischen Boxer und Ringer Jean Baud. Doch an vielen Punkten der Formgebung wich er später vom realen Aussehen seines Modells ab. Er hielt sich nicht an die realen Proportionen, sodass Hände und Füße unnatürlich groß erscheinen. Außerdem arbeitete er die Oberfläche der Skulptur nicht in allen Details aus, sondern beließ sie uneben mit Bearbeitungsspuren. Auch die introvertierte und gebeugte Körperhaltung wirkt wenig heroisch und war eher untypisch für seine Zeit.
Was denkt der Denker?
Nicht nur wegen seines ungewöhnlichen Stils ist diese Statue sehr interessant. Seit Jahrzehnten fragen sich Kunsthistorikerinnen und -historiker sowie das Publikum, welche Bedeutung der Denker haben könnte. Die aufgrund des Titels naheliegendste Deutung der Skulptur betont den konzentrierten Denkprozess. Diese Sichtweise macht die Statue zu einem universellen Symbol für Kreativität, Philosophie und Vernunft.
Andere Interpretationen wollen in der Figur den Dichter Dante selbst sehen, der in einer Art Selbstreflexion auf das Geschehen und die Charaktere seines eigenen Werks der "Göttlichen Komödie" niederschaut. In eine ganz andere Richtung gehen Vermutungen, nach denen es sich bei dem Denker um Rodin persönlich handeln könnte, der über sein Werk nachdenkt.
Ob eine dieser Theorien stimmt oder ob Rodin bei dem Denker etwas ganz anderes im Sinn hatte, wird sich wohl nie mehr zweifelsfrei klären lassen. Die Frage "Was denkt der Denker" wird also noch viele weitere Generationen beschäftigen.
"Der Schwebende" - Barlachs berühmte Bronzefigur und ihre bewegte Biografie
Er schuf berühmte Skulpturen mit einer einzigartigen Sensibilität und intensiver Symbolkraft – der deutsche Expressionist Ernst Barlach (1870-1938). In den Mittelpunkt seiner Arbeit stellte er stets den Menschen mit all seinen Gefühlen, Sorgen und Nöten. Seine Skulpturen erzählen häufig kleine Geschichten und verfügen dabei immer über eine symbolische Ebene.
Auch zeitkritische und sehr ernste Themen behandelte Barlach in seinem Werk. Grund dafür waren nicht zuletzt persönliche Erfahrungen, die er im Ersten Weltkrieg, vor allem aber in der Diktatur der Nationalsozialisten gemacht hatte. Unter dem NS-Regime galt er als entartet. Seine Werke wurden aus Ausstellungen und dem öffentlichen Raum entfernt, zudem rechnete Barlach jederzeit mit Berufsverbot.
Die berühmte Skulptur als Antwort auf das Kriegsgeschehen
Ernst Barlach schuf in seiner Karriere zahlreiche berühmte Werke - und mit "Der Schwebende" eine der bekanntesten Skulpturen des 20. Jahrhunderts. Das Werk zeigt einen monumentalen Bronze-Engel, der sich - an Ketten aufgehängt - frei in der Luft zu bewegen scheint. Barlach hatte ihn als Auftragsarbeit zur 700-Jahr-Feier des Güstrower Doms im Jahr 1927 angefertigt.
Die Skulptur sollte an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten erinnern. Doch Barlach wollte keines der zu seiner Zeit üblichen Kriegsdenkmäler schaffen, in denen die Soldaten als Helden glorifiziert werden. Stattdessen zeigt er einen Engel, der in sich gekehrt ist und Ruhe und Frieden ausstrahlt. Barlach wollte in dieser "schwebenden Schicksalsgestalt" etwas von der Leere wiedergeben, die er im Ersten Weltkrieg empfunden hatte.
Trotz seiner sensiblen Interpretation des Themas stieß die Skulptur auf Ablehnung. Die Nationalsozialisten empfanden die Darstellung als unwürdig und eine "Beleidigung für jeden Soldaten".
Im August 1937 wurde der Schwebende aus dem Güstrower Dom entfernt und später eingeschmolzen. Glücklicherweise blieb das Gipsmodell von der Skulptur erhalten, sodass Freunde Barlachs 1939 noch einen Nachguss anfertigen konnten. Dieser hängt seit 1952 in der Kölner Antoniterkirche.
Auch das Gipsmodell ging später bei einem Bombenangriff verloren. Allerdings wurde nach der Vorlage des Kölner Engels ein dritter Bronzeguss angefertigt, den die Antoniterkirche dem Güstrower Dom 1953 schenkte. Auf diese Weise konnte der Schwebende wieder an seinen Ursprungsort zurückkehren.
Tierisch bekannt: Der "Balloon Dog" von Jeff Koons
Der amerikanische Künstler Jeff Koons, Jahrgang 1955, gehört seit vielen Jahren zur Speerspitze der zeitgenössischen Kunst. Er hat sich vor allem mit provokanten und polarisierenden Werken einen Namen gemacht. In seinem Œuvre aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Installation chargiert er gekonnt zwischen Kitsch und Hochkultur.
Ganz in der Tradition der Pop-Art greift Koons in seinen Werken Gegenstände des Alltags und der Popkultur auf. Meist verfremdet er sie oder versetzt sie in neue Kontexte. Mit seinen Arbeiten hinterfragt er vertraute Objekte und ihre Bedeutungen und stellt die Konsum-, aber auch die Kunstwelt auf den Prüfstand.
Jeff Koons schuf zahlreiche berühmte Plastiken, zum Beispiel die zwölf Meter hohe Installation "Puppy" bestehend aus 17.000 Blumen oder seine berühmten Ballon-Skulpturen. Zu letzteren gehören auch die "Balloon Dogs". Diese entstanden im Rahmen von Koons großer Werkserie "Celebration". In dieser griff er Objekte, Motive und Rituale auf, die im Zusammenhang mit Geburtstagen, Feiertagen und anderen Festivitäten stehen. Mehrere berühmte Plastiken gehören dieser Reihe an.
Die Balloon Dogs entstanden zwischen 1994 und 2000. Koons ließ sich dabei von Figuren inspirieren, die auf Kindergeburtstagen aus Luftballons geknotet werden. Er konzipierte sie zunächst als über drei Meter hohe Skulpturen aus Edelstahl. Später kamen kleinere Varianten hinzu, die aus Porzellan gefertigt wurden.
Die Balloon Dogs begannen alle als kleine Modelle. Aus diesen erstellten Koons und seine Mitarbeitenden mithilfe von Computertechnik 3D-Animationen. Auf Grundlage dieser digitalen Vorlagen ließen sie einzelne Segmente aus Edelstahl produzieren, die sie später zusammenschweißten. Im Anschluss schliffen und polierten sie die Oberfläche. Abschließend überzogen sie die Skulpturen mit transparenten Beschichtungen in Blau, Magenta, Gelb, Orange und Rot.
Jeff Koons Balloon Dogs gehören inzwischen zu den Ikonen der modernen Kunst. Andere Kunstschaffende haben bereits begonnen, die Balloon Dogs in ihren eigenen Werken zu zitieren, zum Beispiel Banksy oder Mr. Brainwash. Auch auf Auktionen sind Originale des Balloon Dogs höchst begehrt. 2013 wurde eine Version in Orange bei Christie's für 58,4 Millionen US-Dollar versteigert.
Bildhauerei heute: innovativ, aktuell und vielfältig
Ein Rückblick auf die Geschichte der Bildhauerei zeigt, dass sie sich in einem stetigen Wandel befindet. So wie sich gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen verändern, passt sich die Bildhauerei mit neuen Themen und Gestaltungsprinzipien an.
Darüber hinaus beeinflussen verschiedene andere Faktoren die Bildhauerei. Den bedeutendsten Paradigmenwechsel erlebte die Bildhauerei, als sich die Abstraktion in der bildenden Kunst durchzusetzen begann. Die Abkehr von den traditionellen figurativen Motiven eröffnete der Bildhauerei ein weites Feld neuer Möglichkeiten. Die Kunstschaffenden begannen, mit ungegenständlichen Strukturen und Formen frei zu spielen, und schufen damit völlig neue Erlebniswelten.
Auch der technische Fortschritt übt einen großen Einfluss aus. Bildhauerinnen und Bildhauer greifen heute häufig Innovationen bei Materialien und Maschinen auf und passen diese ihren Bedürfnissen an. Sie verwenden zwar immer noch jahrhundertealte Werkstoffe wie Holz, Stein oder Metalle. Doch es kamen noch zahlreiche Materialien hinzu, wie etwa Glas, Porzellan oder verschiedene Kunststoffe.
Außerdem erweitern sich die künstlerischen Möglichkeiten fortwährend durch moderne technische Fertigungsverfahren. Heute greifen Bildhauerinnen und Bildhauer vermehrt auf digitale Computermodelle, Bohr-, Säge- oder Fräsmaschinen oder andere Technologien, die aus der Industrie stammen, zurück.
Darüber hinaus trägt ein reger Austausch zwischen den Stilen und Techniken zur Weiterentwicklung der Bildhauerei bei. Dies sorgt dafür, dass sie immer vital und aktuell bleibt. Und so weisen moderne Skulpturen am Beginn des 21. Jahrhunderts eine große Vielfalt an Themen, Techniken und Stilen auf.